Bild folgtKI-generierte IllustrationSorbaria sorbifolia
Auch bekannt als: Fieder-Spierstrauch, Sibirische Fiederspiere
19
Arten
interagieren
35
Interaktionen
dokumentiert
2
Wirtsbeziehungen
Arten
Mit ihren großen, fiedrigen Blaettern, die stark an die Eberesche erinnern, faellt die Ebereschen-Fiederspiere sofort auf. Von Juni bis August traegt sie aufrechte, cremeweiße Bluetenrispen, die in der Sommerhitze als wichtige Futterquelle dienen. Besonders die Verkannte Goldfurchenbiene (Halictus confusus) und der Rote Weichkäfer (Rhagonycha fulva) lassen sich regelmaeßig an den Blueten beobachten. In deinem Garten bietet dieser Strauch eine attraktive Struktur und schließt die Luecke, wenn andere Fruehjahrsblueher bereits verblueht sind. Wenn du einen robusten Sommerblueher fuer einen lebendigen Garten suchst, ist sie eine wunderbare Wahl.
Sommerlicher Bluetenmagnet mit 1,54 Metern Hoehe fuer Sand- und Furchenbienen.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten ist die Pflanze im Hochsommer ein wichtiger Anlaufpunkt fuer Insekten. Zu den Besuchern zaehlen Wildbienen wie die Grobpunktierte Kleesandbiene (Andrena labialis) und die Verkannte Goldfurchenbiene (Halictus confusus). Auch verschiedene Kaefer nutzen die Blueten als Nahrungsquelle, darunter der Rote Weichkäfer (Rhagonycha fulva) und der Braunwurz-Blütenkäfer (Cionus scrophulariae). Sogar die Honigbiene findet sich regelmaeßig an den Rispen ein. Da sie von Juni bis August blueht, stellt sie Nahrung bereit, wenn das Angebot in der freien Landschaft oft knapp wird. Die dichte Belaubung bietet zudem Schutz und Rueckzugsorte fuer Kleintiere im Garten.
Die Ebereschen-Fiederspiere wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb im Umgang mit Kindern Vorsicht geboten ist. Sollten Pflanzenteile versehentlich verzehrt worden sein, wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240. Achte darauf, die Pflanze so zu platzieren, dass ein direkter Kontakt in Spielbereichen vermieden wird.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
1.536 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Waehle einen Platz im Halbschatten (Ellenberg Licht 6), damit die Pflanze vor praller Mittagssonne geschuetzt ist.
Der Boden sollte ein Starkzehrer-Boden sein (Ellenberg Naehrstoffe 7), also besonders naehrstoffreich und humos.
Achte auf frische Bodenverhaeltnisse (Ellenberg Feuchte 6); die Erde sollte gleichmaeßig maeßig feucht gehalten werden.
Beruecksichtige bei der Standortwahl die Wuchshoehe von genau 1.54 m.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Fruehling (Maerz bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Ein Rueckschnitt im zeitigen Fruehjahr foerdert einen kraeftigen Neuaustrieb und eine reiche Bluete.
Sorge fuer einen ausreichenden Pflanzabstand, da der Strauch zur Ausbreitung neigt.
Gute Partnerin: Gewöhnlicher Schneeball (Viburnum opulus) – er hat aehnliche Ansprueche an Bodenfeuchte und Naehrstoffe und ergaenzt das oekologische Angebot im Garten perfekt.
Die Ebereschen-Fiederspiere (Sorbaria sorbifolia) ist ein Vertreter der Rosengewächse (Rosaceae) aus der Ordnung der Rosenartigen (Rosales). In Deutschland, Oesterreich und der Schweiz wird sie als Neophyt (eine nach 1492 bei uns eingefuehrte Pflanzenart) gefuehrt, die sich an passenden Standorten fest etabliert hat. Natuerlicherweise besiedelt sie Standorte mit frischen bis maeßig feuchten Bodenverhaeltnissen. Charakteristisch ist ihr verholzter Wuchs als sommergruener Strauch mit breitblaettrigen, mehrfach geteilten Blaettern, die eine stattliche Flaeche von ueber 3700 mm² erreichen koennen.
13 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →