Bild folgtKI-generierte IllustrationSorbus mougeotii agg.
Artengruppe
Schon von weitem fällt Mougeots Mehlbeere durch ihre silbrig-weißlich schimmernden Blattunterseiten und den kompakten Wuchs auf. Du erkennst sie an den eiförmigen, am Rand flach gelappten Blättern und den leuchtend roten Früchten, die im Spätsommer erscheinen. Da sie natürlicherweise an felsigen Hängen vorkommt, ist sie die perfekte Wahl für deinen Garten, wenn du einen sonnigen, trockenen Platz mit magerem Boden hast. Sie dient als wertvolle Nektarquelle und bietet Vögeln in der kalten Jahreszeit eine wichtige Futterreserve. Wenn du ein robustes Gehölz suchst, das wenig Pflege braucht und die Artenvielfalt fördert, liegst du mit dieser Wahl genau richtig.
Robuster Felskünstler mit silbrigem Laub und rotem Fruchtschmuck für Vögel.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten fungieren die weißen Blütenstände als wichtige Nektar- und Pollenquelle für verschiedene Bestäuber. Da die Pflanze bevorzugt an trockenen, sonnigen Standorten wächst, bereichert sie ökologisch wertvolle Magerstandorte im Garten. Die im Herbst reifenden Früchte bleiben oft lange an den Zweigen hängen und dienen heimischen Vögeln als energiereiche Winternahrung. Durch ihren verholzten Wuchs bietet sie zudem Schutz und Brutmöglichkeiten in Heckenstrukturen. Da sie als indigen gilt, ist sie perfekt in das heimische Ökosystem integriert und unterstützt die lokale Biodiversität ohne das Risiko einer unkontrollierten Ausbreitung.
Bitte beachte, dass die Mougeots Mehlbeere als nicht kindersicher eingestuft wird. Die Samen in den Beeren enthalten Stoffe, die bei Verzehr in größeren Mengen zu Magen-Darm-Beschwerden führen können. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs durch Kinder solltest du vorsichtshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240 kontaktieren.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
14.578 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtbedarf: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), damit der Strauch seine charakteristische Krone und die Beeren voll ausbilden kann.
Bodenbeschaffenheit: Die Pflanze ist ein Schwachzehrer (Magerzehrer) und benötigt einen nährstoffarmen Boden. Vermeide übermäßiges Düngen.
Feuchtigkeit: Der Standort sollte trocken sein (Feuchtewert 3). Achte auf eine gute Drainage (Wasserabfluss), um Staunässe zu verhindern.
Pflanzzeit: Setze die Mehlbeere am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Pflanzabstand: Gib ihr genügend Raum zu Nachbargehölzen, damit sie als Solitär (Einzelpflanze) wirken kann.
Pflege: Ein Rückschnitt ist bei diesem verholzten Gewächs kaum notwendig, da es von Natur aus formschön wächst.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) — sie teilt die Vorliebe für kalkhaltige, eher trockene Böden und ergänzt das herbstliche Rot der Beeren durch ihre gelbe Frühlingsblüte.
Die Mougeots Mehlbeere (Sorbus mougeotii agg.) gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und wird als Artengruppe (agg. = aggregatum) zusammengefasst. Sie ist in Deutschland indigen (einheimisch) und besiedelt natürlicherweise kalkhaltige Felsgebiete sowie lichte Bergwälder. Morphologisch zeichnet sie sich durch verholzte Zweige und breitblättrige, wechselständige Blätter aus. Die Pflanze ist ein typischer Vertreter der montanen Flora, was ihre hohe Toleranz gegenüber kühleren Temperaturen erklärt. Da sie neutral bis schwach saure Bodenverhältnisse bevorzugt, ist sie in vielen Mittelgebirgsregionen anzutreffen.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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