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Sporobolus townsendii
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Auch bekannt als: Spartina townsendii
39
Arten
interagieren
46
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt das Schlickgras (Sporobolus townsendii) durch seine straffen, aufrechten Halme auf. In deinem Naturgarten erfüllt es eine wichtige Funktion als Lebensraum für spezialisierte Falter. Besonders der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) profitieren von diesem Rückzugsort. Wenn du feuchte Stellen im Garten hast, die eher nährstoffarm sind, machst du mit dieser Wahl alles richtig. Du schaffst damit eine ökologische Nische, die in unserer Kulturlandschaft immer seltener wird. Viel Freude beim Beobachten der flinken Flieger!
Ein spätes Highlight im Oktober für spezialisierte Dickkopffalter.
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Das Schlickgras ist eine wertvolle Futterpflanze für eine Reihe von spezialisierten Schmetterlingen. Nach aktuellen Bestäubungsdaten nutzen insbesondere Dickkopffalter wie der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) und der Gelbbunte Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) diese Grasart. Auch seltenere Arten wie der Dünen-Dickkopffalter (Borbo borbonica), der Hirse-Dickkopffalter (Pelopidas thrax) oder der Dunkle Dickkopffalter (Gegenes nostrodamus) finden hier Nahrung oder Lebensraum. Da die Blüte erst im Oktober erfolgt, bietet das Gras Struktur in einer Zeit, in der die meisten anderen Pflanzen bereits absterben. Die Symbiose mit Bodenpilzen (Arbuskuläre Mykorrhiza) fördert zudem ein gesundes Bodenleben an deinem Standort.
Das Schlickgras wird als nicht kindersicher eingestuft. Zwar ist es nicht als Giftpflanze bekannt, doch können die Blattränder bei vielen Schlickgräsern scharfkantig sein, was ein Verletzungsrisiko für kleine Kinder darstellen kann. Platziere es daher am besten im hinteren Bereich eines Beetes oder am Teichufer außerhalb der direkten Spielflächen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Okt – Okt
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Das Schlickgras (Sporobolus townsendii) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae). Es ist in Deutschland heimisch und besiedelt natürlicherweise feuchte, kalkhaltige Standorte, die arm an Stickstoff sind. Botanisch ist es als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) an magere Verhältnisse angepasst. Die morphologische Besonderheit ist seine ungewöhnlich späte Blütezeit im Oktober, die es deutlich von anderen heimischen Gräsern abhebt. Es lebt in einer Symbiose mit nützlichen Bodenpilzen, der sogenannten AM (Arbuskuläre Mykorrhiza).
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.