Bild folgtKI-generierte IllustrationSpartium scoparium
Auch bekannt als: Spartium scoparium
3
Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Besenginster (Spartium scoparium) an seinen leuchtend gelben Schmetterlingsblüten und den rutenförmigen, auch im Winter grünen Zweigen. Er ist ein wertvoller Stickstoffsammler, der karge Böden für andere Pflanzen vorbereitet und so die Bodenqualität in deinem Garten verbessert. Besonders Schmetterlinge wie der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) nutzen ihn als wichtige Nahrungsquelle. Für dich als Gärtner ist er ein pflegeleichter Strukturbildner, der gerade auf trockenen Flächen seine volle Pracht entfaltet. Wenn du einen sonnigen Platz mit magerem Boden hast, ist dieser Strauch ein Gewinn für deine persönliche Artenvielfalt.
Goldgelbes Blütenwunder und wertvolle Tankstelle für seltene Bläulinge.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
network_loading_state
Der Besenginster ist ein Magnet für spezialisierte Falterarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Schmetterlinge wie der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) sowie die Bläulingsarten Polyommatus fulgens und Polyommatus humedasae direkt von dieser Pflanze. Durch seine Fähigkeit zur Stickstofffixierung reichert er den Boden natürlich an, ohne dass externe Düngemittel nötig sind. In den dichten Zweigen finden zudem kleine Lebewesen Schutz vor Witterung und Fressfeinden. Als Mykorrhiza-Partner unterstützt er zudem ein gesundes Bodenleben, was die gesamte Stabilität der Pflanzengesellschaft im Garten erhöht.
In Bezug auf die Gartensicherheit ist zu beachten, dass der Besenginster als nicht kindersicher eingestuft wird. Die Pflanze enthält Stoffe, die bei Verzehr giftig wirken können. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Standort für eine optimale Blütenentwicklung.
Der Boden sollte eher mager, sandig und gut durchlässig sein.
Pflanzzeit Frühling: Setze den Strauch am besten zwischen März und Mai.
Pflanzzeit Herbst: Auch eine Pflanzung von September bis November ist möglich, solange der Boden frostfrei ist.
Da die Pflanze eine AM (Arbuskuläre Mykorrhiza, eine Form der Pilz-Symbiose) eingeht, ist der Einsatz von Kunstdünger kontraproduktiv.
Ein Rückschnitt nach der Blüte fördert einen kompakten Wuchs und verhindert ein Verkahlen.
Gießen ist nur bei extremer Trockenheit in der Anwachsphase notwendig.
Gute Partnerin: Die Besenheide (Calluna vulgaris) — sie hat ähnliche Ansprüche an Boden und Licht und ergänzt den Ginster ökologisch perfekt.
Der Besenginster (Spartium scoparium) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). In Deutschland besiedelt er natürlicherweise Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie lichte Waldränder und Heidelandschaften. Eine morphologische Besonderheit sind seine grünen, rutenartigen Triebe, die auch bei geringer Belaubung Photosynthese betreiben können. Die Pflanze lebt in einer Symbiose mit Mykorrhiza (Wurzelpilzen), die den Austausch von Nährstoffen fördern. Er ist als heimische Art fest in das regionale Ökosystem eingebunden.
2 Videos zu Spartium scoparium
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →