Bild folgtKI-generierte IllustrationSpergularia media subsp. angustata
Auch bekannt als: Spergularia media subsp. angustata
Du erkennst die Atlantische Flügelsamige Schuppenmiere an ihren zierlichen, blassrosa Blüten und den schmalen, fast nadelartigen Blättern. Diese krautige Pflanze ist eine Bereicherung für Ihren Garten, da sie als Pionierart offene Bodenstellen besiedelt und durch ihre spezialisierten Samen die natürliche Vielfalt fördert. Als Mykorrhiza-Partnerin lebt sie in einer nützlichen Symbiose mit Bodenpilzen, was die Bodengesundheit in Ihrem Garten stärkt. Auch wenn für diese seltene Unterart noch keine spezifischen Insektendaten vorliegen, unterstützt sie als heimischer Archäophyt (eine vor 1492 eingewanderte Art) das ökologische Gefüge. Mit einer Wuchshöhe von nur 0,11 m ist sie ideal für kleine Nischen geeignet. Holen Sie sich dieses kleine Stück Küstenflair direkt in Ihr Beet.
Zierliche Pionierpflanze mit flügelleichten Samen für sonnige Gartenplätze.
Die ökologische Strategie dieser Art basiert auf ihrer effizienten Fernausbreitung durch den Wind, ermöglicht durch das extrem geringe Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0,1168 mg. In Ihrem Garten übernimmt sie die Rolle eines Bodenfestigers in sonnigen Lagen. Als Pflanze mit arbuskulärer Mykorrhiza (AM, eine Form der Pilzsymbiose) verbessert sie die Nährstoffkreisläufe im Boden. Da keine konkreten Bestäuberdaten vorliegen, lässt sich die Bedeutung für spezifische Insekten nicht beziffern, doch ihre Zugehörigkeit zu den Nelkengewächsen macht sie zu einem festen Bestandteil der heimischen Flora. Ihre Samen bieten zudem Nahrungspotenzial für kleine, bodenfressende Vögel.
Bitte beachten Sie, dass die Atlantische Flügelsamige Schuppenmiere laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Achten Sie darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle eines Verzehrs kontaktieren Sie bitte sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.107 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wählen Sie einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 7) mit mindestens 6 Stunden direktem Sonnenlicht.
Halten Sie den Boden frisch und mäßig feucht (Feuchtewert 6), vermeiden Sie jedoch stehendes Wasser.
Der Boden sollte ein Mittelzehrer-Niveau haben, also ein normaler, mäßig nährstoffreicher Gartenboden sein.
Achten Sie auf eine neutrale bis schwach saure Bodenreaktion (Reaktionswert 6).
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling (April bis Mai) oder im Herbst bis zum ersten Frost.
Halten Sie aufgrund der geringen Wuchshöhe von 0,11 m den Pflanzplatz von stark wuchernden Nachbarn frei.
Die Vermehrung erfolgt durch die sehr leichten Samen (0,1168 mg), die der Wind im Garten verteilt.
Gute Partnerin: Die Strand-Grasnelke (Armeria maritima) hat ähnliche Standortansprüche und ergänzt die Schuppenmiere optisch perfekt.
Die Pflanze gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland als indigen oder Archäophyt (alteingebürgerte Art) heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst oft salzbeeinflusste Standorte, sie gedeiht jedoch auch auf neutralen bis schwach sauren Böden (Reaktion 6). Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre krautige Wuchsform und die namensgebenden flügeligen Samen aus, die eine weite Verbreitung ermöglichen. Trotz ihrer Seltenheit gilt sie laut Roter Liste derzeit als nicht gefährdet und ist an mäßig warme Standorte (Temperatur 5) angepasst.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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