Bild folgtKI-generierte IllustrationSphecodes albilabris (Fabricius, 1793)
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Du erkennst die Große Blutbiene an ihrem namensgebenden, auffällig blutroten Hinterleib (Abdomen), der einen starken Kontrast zum restlichen schwarzen Körper bildet. Auch wenn es jetzt im Februar noch ruhig im Garten ist, wird diese heimische Wildbiene ab Mai wieder aktiv sein. Sie bringt pro Jahr eine Generation (Nachfolgegeneration innerhalb eines Jahres) hervor und nutzt den Zeitraum bis August für die Nektarsuche. Im Frühjahr kannst du sie an den Blüten des Apfels (Malus) beobachten, wo sie wichtige Energie für den Saisonstart sammelt. Während der Sommermonate im Juni und Juli besucht sie bevorzugt die Acker-Kratzdistel (Cirsium arvense), die Hügel-Schafgarbe (Achillea millefolium var. collina) sowie den Gewöhnlichen Dost (Origanum vulgare). Im August dienen ihr zudem die Ross-Minze (Mentha longifolia) und der Rainfarn (Tanacetum vulgare) als zentrale Nahrungsquellen. Da spezifische Daten zur Eiablage und zum Ort der Überwinterung in der Datenbank nicht vorliegen, konzentriert sich die Beobachtung auf diese aktiven Monate. Du kannst die Art fördern, indem du die genannten heimischen Wildpflanzen in sonnigen Gartenbereichen ansiedelst und verblühte Stängel erst im Spätwinter zurückschneidest. Ein Garten mit offenen Bodenstellen bietet ihr zudem den passenden Lebensraum für ihre sommerliche Lebensweise.
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Die Große Blutbiene ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gast in naturnahen Gärten. Da sie unter den allgemeinen Artenschutz für Wildbienen fällt, solltest du sie lediglich beobachten und nicht stören oder versuchen, sie umzusiedeln.
Die Große Blutbiene (Sphecodes albilabris) gehört zur Familie der Halictidae (Schmal- und Furchenbienen) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in Belgien verbreitet und besiedelt bevorzugt warme, offene Standorte. Charakteristisch für die Gattung Sphecodes (Blutbienen) ist die markante Rotfärbung des Hinterleibs bei ansonsten schwarzer Körperfärbung. Als heimische Art ist sie ein wichtiger Bestandteil der regionalen Biodiversität (Vielfalt der Lebensformen) und von Mai bis August in der Landschaft anzutreffen.
26 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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