Bild folgtKI-generierte IllustrationSpinacia oleracea
Auch bekannt als: Chenopodium oleraceum (L.) E.H.L.Krause, Spinat, Blattspinat, Echter Spinat
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An seinen saftig grünen, pfeilförmigen Blättern, die in einer dichten Rosette flach über dem Boden wachsen, lässt sich der Spinat (Spinacia oleracea) sofort erkennen. In Deinem Naturgarten ist er weit mehr als nur eine Nutzpflanze: Er dient als essenzielle Kinderstube für die Raupen der Hausmutter (Noctua pronuba) und der Gemüseeule (Lacanobia oleracea). Wenn Du einige Exemplare blühen lässt, förderst Du die Artenvielfalt auf ganz direkte Weise. Mit Deiner Entscheidung für diesen Klassiker unterstützt Du wichtige heimische Nachtfalterarten. Schau doch mal genauer hin, ob Du die kleinen Gäste an den Blattunterseiten entdeckst.
Wichtige Kinderstube für Hausmutter und Gemüseeule auf kompakten 0.38 m.
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Der ökologische Wert des Spinats zeigt sich besonders in seiner Funktion als Raupenfutterpflanze. Nach aktuellen Daten profitieren vor allem die Hausmutter (Noctua pronuba) und die Gemüseeule (Lacanobia oleracea) von den breitblättrigen Blättern als Nahrungsquelle. Da die Pflanze eine Höhe von 0.38 m erreicht, bietet sie auch bodennah lebenden Insekten Schutz. Die Samenreife im Spätsommer trägt zur natürlichen Ausbreitung bei, wobei die schweren Diasporen meist im direkten Umkreis der Mutterpflanze verbleiben. Wer den Spinat zur Blüte kommen lässt, ermöglicht diesen Kreislauf und sichert das Überleben der spezialisierten Falterarten im eigenen Garten.
Spinat ist als kindersicher eingestuft und stellt für Mensch und Haustier keine Gefahr dar. Er enthält jedoch Oxalsäure, was bei einem normalen Verzehr unbedenklich ist, aber bei großen Mengen von empfindlichen Personen beachtet werden sollte. Eine Verwechslung mit giftigen Gartenpflanzen ist aufgrund der charakteristischen Blattform bei gezieltem Anbau im Gemüsebeet praktisch ausgeschlossen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Aug
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.379 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit im Frühling: Von März bis Mai direkt ins Beet säen, solange der Boden offen ist.
Standort: Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit gleichmäßiger Bodenfeuchte.
Bodenbeschaffenheit: Die Pflanze benötigt einen humosen (mit organischem Material angereicherten), nährstoffreichen Boden.
Wuchshöhe: Beachte bei der Planung die Endhöhe von 0.38 m.
Wasserbedarf: Halte die Erde stets feucht; Trockenheit führt zum vorzeitigen Schießen (Blühen).
Aussaat: In Reihen mit 20 cm Abstand aussäen und später auf 10 cm in der Reihe vereinzeln.
Pflege: Den Boden regelmäßig hacken, um die Belüftung zu fördern und Beikräuter zu regulieren.
Zweitkultur: Eine erneute Aussaat ist im Spätsommer (August bis September) für die Herbsternte möglich.
Gute Partnerin: Die Echte Kamille (Matricaria chamomilla) – sie fördert als heimische Art die Bodengesundheit und passt perfekt zu den Standortansprüchen.
Der Spinat gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales). Ursprünglich in Zentralasien beheimatet, ist er in Mitteleuropa eine weit verbreitete Kulturpflanze auf nährstoffreichen Böden. Morphologisch zeichnet sich diese krautige, nicht verholzende Pflanze durch eine Wuchshöhe von exakt 0.38 m aus. Die unscheinbaren Blüten erscheinen zwischen Mai und August und werden vorwiegend durch den Wind bestäubt. Seine Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit etwa 6,96 mg relativ schwer, was eine Verbreitung über kurze Distanzen begünstigt.
1 Video zu Spinat

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•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →