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Spiraea canescens
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Auch bekannt als: Spiraea canescens
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
An den elegant überhängenden Zweigen und der graufilzigen Behaarung der jungen Triebe lässt sich die Graufilzige Spierstrauch (Spiraea canescens) sofort erkennen. Dieser Strauch ist für deinen Naturgarten besonders wertvoll, da er durch seine dichte Verzweigung wichtige Schutzräume bietet. Kleinvögel nutzen das Innere der Krone gern als sicheren Rückzugsort vor Prädatoren (Fressfeinden). Da sie erst im Frühsommer ihre Blütenpracht entfaltet, ergänzt sie das Nahrungsangebot im Garten zu einer Zeit, in der die erste Frühlingswelle bereits abebbt. Du schaffst mit diesem robusten Gehölz eine stabile Struktur in Randbereichen, die wenig Pflege benötigt. Probiere es einfach an einem sonnigen Standort aus, um die natürliche Kaskadenform zu bewundern.
Weiße Blütenkaskaden und wertvoller Schutzraum für deine Gartenvögel.
Die ökologische Bedeutung dieses Strauches liegt vor allem in seiner Funktion als Lebensraum und Nistplatz. Durch die dichte, bogige Wuchsform entstehen im Inneren geschützte Bereiche, die für den Nestbau von Heckenbrütern ideal sind. Die zahlreichen Einzelblüten bieten Nektar und Pollen für verschiedene Insektengruppen an. Da die Blütenstruktur flach und offen ist, können auch Insekten mit kurzen Mundwerkzeugen, wie Schwebfliegen oder Käfer, die Nahrung leicht erreichen. Im Winter bieten die verholzten Zweige Überwinterungsplätze für nützliche Insekten unter der Rinde oder in hohlen Triebabschnitten. So trägt der Strauch zur strukturellen Vielfalt und zum Schutz der lokalen Fauna bei.
Die Graufilzige Spierstrauch wird als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen oder verzehren. Im Falle eines Unfalls oder bei Vergiftungsverdacht kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
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Die Graufilzige Spierstrauch gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zur Ordnung der Rosenartigen (Rosales). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt im Himalaja, wo sie bevorzugt in Gebirgswäldern und an felsigen Hängen wächst. Auffällig ist die namensgebende graue Behaarung an den Blattunterseiten und den Zweigen, die vor Verdunstung schützt. Die kleinen, weißen Blüten stehen in dichten Schirmrispen (verzweigte Blütenstände mit flacher Oberseite) zusammen. Durch ihren bogigen Wuchs erreicht sie im Garten eine stattliche Breite und bietet ganzjährig einen markanten Anblick.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.