Bild folgtKI-generierte IllustrationSpiraea tomentosa
Auch bekannt als: Spiraea tomentosa
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
4
Arten
interagieren
4
Interaktionen
dokumentiert
2
Wirtsbeziehungen
Arten
Schon von weitem fällt der Filzige Spierstrauch (Spiraea tomentosa) durch seine steilen, pyramidenförmigen Blütenstände in kräftigem Rosa auf. Ein sicheres Erkennungsmerkmal ist zudem die namensgebende, dicht bräunlich behaarte Unterseite der Blätter. In Deinem Garten ist er ein zweischneidiger Gast: Einerseits dient er Raupen wie jenen des Birkenspanners (Biston betularia) als Futterquelle, andererseits gilt er als invasiv (sich aggressiv ausbreitend). Als Neophyt (gebietsfremde Pflanzenart) kann er heimische Gewächse verdrängen. Wenn Du ihn pflanzt oder bereits hast, solltest Du seine Ausbreitung verantwortungsbewusst kontrollieren, um die lokale Artenvielfalt zu bewahren.
Rosa Blütenpyramiden für feuchte Standorte – 1.35 m Natur mit Verantwortung.
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Der Filzige Spierstrauch ist als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile verschlucken. Im Falle eines Unfalls kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
1.347 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Filzige Spierstrauch gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und wird der Ordnung der Rosenartigen zugeordnet. Er stammt ursprünglich aus Nordamerika, ist aber in Deutschland und Österreich mittlerweile als etablierter Neophyt (gebietsfremde Art) weit verbreitet. In der Natur besiedelt er bevorzugt frische (mäßig feuchte) Standorte. Morphologisch zeichnet sich dieser Strauch durch seine verholzten Triebe und die breitblättrigen, auf der Unterseite filzig behaarten Blätter aus, was ihn von anderen Spiersträuchern unterscheidet.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →