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Trifolium patens
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Auch bekannt als: Südlicher Gold-Klee
3
Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
An seinen goldgelben Blütenköpfchen, die sich beim Altern bräunlich färben und locker an den feinen Stielen sitzen, lässt sich der Spreiz-Klee sofort erkennen. Er ist eine wertvolle Bereicherung für deinen Naturgarten, da er als Hülsenfrüchtler über Knöllchenbakterien (Bakterien an den Wurzeln, die Stickstoff binden) den Boden ganz natürlich verbessert. Besonders Schmetterlinge wie der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) oder der Bläuling (Polyommatus fulgens) profitieren von seinem Angebot. Wenn du eine sonnige, eher magere Stelle in deinem Garten hast, ist dieser zierliche Klee eine hervorragende Wahl. Er bietet Struktur und Nahrung auf kleinstem Raum, ohne andere Pflanzen zu bedrängen. Hast du schon ein sonniges Plätzchen für diesen heimischen Spezialisten reserviert?
Zierlicher Sonnenanbeter: Die 0,29 m kleine Tankstelle für seltene Bläulinge.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Spreiz-Klee eine wichtige Futterquelle für verschiedene Schmetterlingsarten. Besonders der seltene Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) und die Bläulinge Polyommatus fulgens sowie Polyommatus humedasae fliegen die gelben Blütenköpfchen zwischen Juni und Juli an. Da die Pflanze krautig bleibt und nicht verholzt, bietet sie weiches Material für das Gartenmikroklima. Die Ausbreitung erfolgt über extrem leichte Samen (Diasporen), die mit nur 0,6363 mg pro Stück leicht vom Wind fortgetragen werden können. Dies ermöglicht der Art, auch entlegenere Ecken deines Gartens als Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum) zu besiedeln. Zudem verbessert er durch seine Wurzelbiologie aktiv die Bodenqualität für nachfolgende Pflanzengenerationen.
Der Spreiz-Klee wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn viele Kleearten harmlos sind, sollten Kinder oder Haustiere keine größeren Mengen der Pflanzenteile verzehren. Eine Verwechslung mit dem weit verbreiteten Faden-Klee (Trifolium dubium) ist möglich, dieser ist jedoch meist kleiner und hat weniger lockere Blütenstände.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,29 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Spreiz-Klee (Trifolium patens) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Er besiedelt natürlicherweise frische bis mäßig trockene Wiesen und Wegränder, oft an sonnigen Standorten. Mit einer fixen Wuchshöhe von 0,29 m bleibt diese krautige Pflanze eher niedrig und bildet keine verholzten Strukturen aus. Charakteristisch sind seine breitblättrigen, dreizähligen Blätter und die Symbiose mit AM-Mykorrhiza (spezielle Bodenpilze, die den Nährstoffaustausch fördern). Als typischer Schmetterlingsblütler ist er eng an spezialisierte Bestäuber angepasst.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.