Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Diese Spinne aus der Gattung der Fettspinnen (Steatoda) erkennst du meist an ihrem charakteristischen, oft hell gezeichneten und kugelförmigen Hinterleib. Als typische Kugelspinne (Theridiidae) fertigt sie unregelmäßige Haubennetze an, die für den Fang von Beute optimiert sind. In naturnahen Gärten übernimmt sie die wichtige Aufgabe, die Bestände kleinerer Insekten auf natürliche Weise zu regulieren. Die Tiere verbergen sich bevorzugt in Mauerspalten oder unter Steinen, von wo aus sie die Schwingungen in ihrem Netz überwachen. Mangels spezifischer Daten zu Pflanzenbeziehungen nutzt sie die Flora vor allem als stabilen Ankerpunkt für ihre räumlichen Gespinste. Ihre Nahrung setzt sich allgemein aus verschiedenen Gliederfüßern (Arthropoden) zusammen, die zufällig in die Klebefäden geraten. Für das ökologische Gleichgewicht in deiner Umgebung stellt sie ein wertvolles Glied in der Nahrungskette dar. Du kannst ihren Fortbestand sichern, indem du strukturreiche Bereiche wie Steinhaufen oder Totholzecken dauerhaft erhältst. Ein Verzicht auf Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) schont sowohl die Spinne als auch ihre Nahrungsgrundlage. Da diese Art laut Datenlage in Südeuropa verbreitet ist, schätzt sie besonders warme und sonnenexponierte Standorte. Beobachtungen am Netzrand bieten dir spannende Einblicke in das Verhalten dieser geschickten Jägerin. Ein respektvoller Umgang mit diesen kleinen Mitbewohnern fördert die biologische Vielfalt vor deiner Haustür.
Diese Kugelspinne ist für den Menschen völlig harmlos und verhält sich friedfertig, solange sie nicht massiv bedrängt wird. Es liegen keine Informationen über einen speziellen Schutzstatus vor, doch ist sie als Nützling ein schützenswerter Teil der lokalen Fauna (Tierwelt). Ein vorsichtiger Kontakt schont das Tier.
Die Art Steatoda albocincta wird taxonomisch (nach Verwandtschaft geordnet) in die Familie der Kugelspinnen (Theridiidae) eingeordnet. Ihre dokumentierte Verbreitung umfasst vor allem südeuropäische Länder wie Frankreich, Italien, Portugal und Spanien. Dort besiedelt sie bevorzugt trockene und warme Lebensräume, in denen sie ihre charakteristischen Fangnetze webt. Als Teil der Gattung der Fettspinnen (Steatoda) ist sie eng mit anderen häufigen Haus- und Gartenspinnen verwandt.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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