Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Du erkennst diese Spinne am besten an ihrem deutlich kugeligen Hinterleib und der oft dunklen, glänzenden Färbung. Bei der Art Steatoda verae handelt es sich um eine Vertreterin der Haubennetzspinnen (Theridiidae), die derzeit vor allem im Raum Spanien nachgewiesen ist. Diese Tiere bauen unregelmäßige, dreidimensionale Raumnetze (wirre Gespinste ohne symmetrisches Muster), mit denen sie geschickt ihre Beute fangen. Als räuberische Spinnentiere ernähren sie sich allgemein von verschiedenen Insekten, die unvorsichtig in ihre klebrigen Fangfäden geraten. Damit übernehmen sie eine wichtige Funktion im ökologischen Gleichgewicht deines Gartens, indem sie die Bestände kleinerer Tiere regulieren. In deinem Garten bevorzugen solche Spinnen meist geschützte Nischen, etwa in Mauerspalten, unter Steinen oder im Totholz (abgestorbenes Holz). Du kannst diesen nützlichen Tieren helfen, indem du solche natürlichen Rückzugsorte einfach bestehen lässt und nicht penibel aufräumst. Ein naturnaher Garten mit vielen Strukturen bietet ihnen den idealen Lebensraum für die Jagd. Es besteht für dich kein Grund zur Sorge, da diese Spinnen sehr zurückhaltend leben und den direkten Kontakt mit uns Menschen meiden. Beobachte sie am besten in der Dämmerung, ohne ihr kunstvolles Netz zu beschädigen.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und verhält sich nicht aggressiv. Sie ist ein nützlicher Insektenfresser und sollte im Garten als Teil der natürlichen Artenvielfalt willkommen geheißen werden.
Die Art Steatoda verae gehört zur Ordnung der Webspinnen (Araneae) und wird taxonomisch (nach Verwandtschaft geordnet) innerhalb der Familie der Haubennetzspinnen geführt. Ihr primäres Verbreitungsgebiet liegt laut wissenschaftlichen Daten in Spanien. Wie alle Arten ihrer Gattung nutzt sie Spinnwarzen (spezialisierte Organe am Hinterleib), um Seide für den Bau ihrer charakteristischen Fangnetze zu produzieren. Ihr Körperbau ist durch den für Kugelspinnen typischen, stark vergrößerten Hinterleib geprägt.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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