Bild folgtKI-generierte IllustrationStegobium paniceum
Auch bekannt als: Stégobie des pharmacies
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Der Brotkäfer (Stegobium paniceum) ist ein winziger, etwa drei Millimeter langer Käfer mit einer rötlich-braunen Färbung, einer zylindrischen Körperform und fein behaarten Deckflügeln. In Deinem Garten begegnest Du diesem heimischen Insekt vor allem an warmen Tagen, wobei er gezielt Blüten wie den Echten Koriander anfliegt. Als Teil der Familie der Nagekäfer übernimmt er im Ökosystem die wichtige Rolle eines Zersetzers von trockenem organischem Material. Die Larven entwickeln sich über mehrere Monate hinweg direkt in ihrer Nahrung, wobei sie sich durch das trockene Substrat fressen. Da die Art polyphag (viele verschiedene Nahrungsquellen nutzend) ist, zeigt sie sich bei der Wahl des Standortes im Freiland sehr anpassungsfähig. Du kannst die Artenvielfalt unterstützen, indem Du Totholz (abgestorbenes Holz) und trockene Pflanzenstängel im Garten belässt. Diese Strukturen dienen als natürliche Brutstätte und wichtiger Rückzugsort für die Larvenentwicklung. Achte jedoch darauf, dass der Käfer durch offene Fenster leicht den Weg in Deine Vorratskammer finden kann. Im Garten ist er ein harmloser Bewohner, der trockene Nischen besetzt. Er ist ein flinker Flieger, der besonders in der warmen Abenddämmerung aktiv wird.
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Der Brotkäfer ist nicht geschützt, gilt jedoch im Haus als Material- und Vorratsschädling. Für Dich und Deine Haustiere ist er völlig harmlos, da er weder beißen noch stechen kann. Im Garten erfordert er keine Maßnahmen, außer der Vorsicht beim Lüften der Wohnräume.
Taxonomisch wird der Brotkäfer (Stegobium paniceum) in die Familie der Nagekäfer (Anobiidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera) eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wobei er als Kulturfolger weltweit verbreitet ist. Die erwachsenen Imagines (geschlechtsreife Insekten) erreichen eine Körperlänge von zwei bis vier Millimetern. Im Freiland lebt die Art unauffällig in trockenen organischen Überresten oder alten Vogelnestern.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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