Bild folgtKI-generierte IllustrationStellaria ciliata
Auch bekannt als: Stellaria ciliata
Du erkennst die Wimper-Sternmiere (Stellaria ciliata) an ihren zierlichen Blättern mit den namensgebenden, fein bewimperten Rändern. Als in Deutschland heimische Art ist sie eine wertvolle Ergänzung für jeden Naturgarten, der Wert auf Ursprünglichkeit legt. Besonders spannend ist ihr unsichtbares Netzwerk: Sie lebt in einer arbuskulären Mykorrhiza (Lebensgemeinschaft mit Bodenpilzen), die den Boden gesund hält. Im Garten fördert sie das natürliche Gleichgewicht und unterstützt die heimische Flora als ursprüngliches Wildkraut. Wenn du Pflanzen schätzt, die ohne großes Aufheben ihren Platz finden und das Bodenleben stärken, ist sie genau richtig. Hast du schon eine ungestörte Ecke für diese kleine Spezialistin gefunden?
Heimisches Wildkraut mit starkem Netzwerk für einen gesunden Gartenboden.
Da die Wimper-Sternmiere in Deutschland indigen (einheimisch) ist, fügt sie sich perfekt in das regionale Ökosystem ein. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Bodenökologie durch ihre arbuskuläre Mykorrhiza (eine für das Auge unsichtbare Lebensgemeinschaft mit Pilzen). Diese Verbindung verbessert die Bodenstruktur und fördert den Nährstoffkreislauf in deinem Garten nachhaltig. Als Teil des natürlichen Nahrungsnetzes bereichert sie die pflanzliche Vielfalt, die als Grundlage für viele heimische Lebewesen dient. Auch ohne spezifische Daten zu einzelnen Bestäubern gilt: Jede heimische Wildpflanze stärkt die Stabilität der lokalen Biodiversität.
Bei der Wimper-Sternmiere ist Vorsicht geboten, da sie als nicht kindersicher eingestuft wird. Achte darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen oder mit der Pflanze spielen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Pflanzzeit Frühling: Von März bis Mai den Boden vorbereiten und setzen.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November einpflanzen, solange der Boden offen ist.
Boden: Achte auf ein aktives Bodenleben, um die arbuskuläre Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln) zu fördern.
Standort: Wähle einen Platz, der ihren natürlichen Bedürfnissen als heimische Wildpflanze entspricht.
Düngung: Verzichte auf Kunstdünger, da dieser die empfindliche Pilzsymbiose an den Wurzeln stören kann.
Pflege: Die Pflanze ist sehr pflegeleicht und benötigt in der Regel keinen Rückschnitt durch Menschenhand.
Vermehrung: Überlasse der Natur die Selbstaussaat, damit sich die Art dauerhaft im Garten etablieren kann.
Gute Partnerin: Der Gewöhnliche Hornklee (Lotus corniculatus) – beide sind heimisch und teilen sich den Lebensraum, ohne einander zu verdrängen.
Die Wimper-Sternmiere gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales). In Deutschland ist sie heimisch und besiedelt dort ihre natürlichen, regionaltypischen Standorte. Ein wesentliches Merkmal ihrer Biologie ist die arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine spezialisierte Form der Wurzel-Pilz-Gemeinschaft. Diese Symbiose ermöglicht der Pflanze eine effiziente Aufnahme von Nährstoffen wie Phosphat aus dem Boden und verbessert ihre allgemeine Widerstandskraft. Morphologisch zeichnet sie sich durch den für Sternmieren typischen, krautigen Wuchs aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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