Bild folgtKI-generierte IllustrationStellaria crassifolia
Auch bekannt als: Stellaria crassifolia
An ihren fleischigen, dicklichen Blättern und den zierlichen, weißen Sternblüten lässt sich die Dickblättrige Sternmiere (Stellaria crassifolia) sofort erkennen. Diese zierliche Pflanze ist eine Spezialistin für sehr feuchte Standorte und in Deutschland sowie Österreich indigen (einheimisch). In deinem Garten besetzt sie ökologische Nischen an Teichrändern oder in Sumpfzonen, die für viele andere Arten zu nass sind. Da sie eher nährstoffarme Verhältnisse bevorzugt, hilft sie dir dabei, die Artenvielfalt an schwierigen Stellen zu erhöhen. Wenn du eine feuchte Senke im Garten hast, machst du mit dieser kleinen Kostbarkeit alles richtig.
Kleine Sumpf-Spezialistin: Nur 6 cm hoch und perfekt für sonnige Teichränder.
Als indigene (einheimische) Art ist die Dickblättrige Sternmiere ein wertvoller Bestandteil regionaler Ökosysteme, insbesondere in spezialisierten Feuchtbiotopen. Nach aktuellen Beobachtungsdaten blüht sie in den Monaten Juli und August und schließt damit eine Zeitlücke im Nahrungsangebot für die Insektenwelt am Wasser. Da sie auf nährstoffarmen Böden konkurrenzstark ist, trägt sie zur Stabilisierung empfindlicher Sumpfstandorte bei. Sie bietet Struktur in bodennahen Bereichen, die für Kleinstlebewesen in Wassernähe wichtig sind. Ihr Vorkommen im Garten unterstützt den Erhalt einer Art, die in der freien Natur oft durch Entwässerung ihre Lebensgrundlage verliert.
Bitte achte darauf, dass die Dickblättrige Sternmiere als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du sie an unzugänglichen Stellen oder in geschützten Teichbereichen pflanzen. Ein umsichtiger Umgang sorgt dafür, dass die Freude an dieser botanischen Besonderheit ungetrübt bleibt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.065 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze eine hohe Lichtintensität benötigt.
Feuchtigkeit: Der Standort muss dauerhaft feucht oder nass sein, ideal ist eine Sumpfzone oder ein niedriger Teichrand.
Boden: Sie gedeiht am besten auf mageren (nährstoffarmen) bis normalen Böden.
Pflanzzeit: Setze sie im Frühling zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November in die Erde.
Wuchshöhe: Achte bei der Standortwahl auf die geringe Höhe von exakt 0,06 m, damit sie nicht von größeren Nachbarn beschattet wird.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich; lass die Pflanze über den Winter unberührt stehen.
Vermehrung: Die Pflanze erhält sich an geeigneten Standorten meist durch Selbstaussaat.
Pflanzpartner: Das Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) ist eine ideale Begleiterin, da es die gleichen feuchten Bedingungen liebt und den Standort ökologisch ergänzt.
Die Dickblättrige Sternmiere gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und zur Gattung der Sternmieren (Stellaria). Ihr natürlicher Lebensraum umfasst nasse, oft lückige Standorte in Feuchtgebieten Mitteleuropas. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet sie sich durch einen krautigen, nicht verholzten Wuchs aus, der mit einer Höhe von nur 0,06 m sehr bodennah bleibt. Die Blätter sind breitblättrig und auffallend kräftig strukturiert. Sie ist an mäßig warme Temperaturen angepasst und benötigt als Lichtzeiger viel Helligkeit.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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