Bild folgtKI-generierte IllustrationStellaria nemorum subsp. nemorum
An ihren sternfoermigen, tief gespaltenen weißen Blueten laesst sich die Hain-Sternmiere (Stellaria nemorum subsp. nemorum) sofort erkennen. Sie ist eine ideale Wahl fuer dich, wenn du schattige Gartenbereiche oekologisch aufwerten moechtest. Als Zeigerpflanze signalisiert sie dir einen erstklassigen, naehrstoffreichen Waldboden. Obwohl fuer diese spezifische Unterart keine detaillierten Bestaeuberdaten in der Datenbank vorliegen, ist sie ein wichtiger Bestandteil der heimischen Flora und schuetzt den Boden im Unterwuchs. Wenn du einen feuchten Platz unter Gehoelzen hast, machst du mit ihrer Ansiedlung alles richtig.
Die Schatten-Spezialistin: 41 Zentimeter Eleganz fuer naehrstoffreiche Boeden.
Die Hain-Sternmiere leistet einen wertvollen Beitrag zur Bodengesundheit in deinem Garten, indem sie den Untergrund beschattet und vor Austrocknung bewahrt. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, konzentriert sich ihr oekologischer Nutzen auf die Struktur des Schattengartens. Ihre Samen sind mit 0,2237 mg sehr leicht, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermoeglicht. Als Starkzehrer hilft sie dabei, Naehrstoffe im Waldgarten-Oekosystem zu binden. Ihr dichter Wuchs bietet zudem einen wichtigen Lebensraum fuer die Bodenfauna (Kleinstlebewesen im Boden).
Bitte beachte, dass die Hain-Sternmiere als nicht kindersicher eingestuft wird. In einem Garten mit kleinen Kindern solltest du daher wachsam sein, um einen versehentlichen Verzehr zu vermeiden. Sollte es dennoch dazu kommen, wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Mai – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.406 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Schattenplatz waehlen (Ellenberg Licht 3): Suche ihr einen Ort ohne direkte Mittagssonne, ideal ist der Bereich unter Baeumen.
Boden feucht halten (Ellenberg Feuchte 6): Der Standort sollte frisch bis maeßig feucht sein, vermeide aber stehendes Wasser.
Naehrstoffe bieten (Ellenberg Naehrstoffe 7): Als Starkzehrer (Pflanze mit hohem Naehrstoffbedarf) braucht sie einen fetten, humusreichen Boden.
Bodenreaktion beachten: Ein neutraler bis schwach saurer Boden (Ellenberg Reaktion 6) ist fuer das Gedeihen optimal.
Pflanzzeit Fruehling: Setze die Jungpflanzen am besten von Maerz bis Mai aus.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung ist auch von September bis November moeglich, solange der Boden offen ist.
Pflege: Da sie nicht verholzt, kannst du die vertrockneten Triebe im Winter als natuerlichen Winterschutz einfach liegen lassen.
Gute Partnerin: Wald-Segge (Carex sylvatica) – sie ergaenzt die Sternmiere perfekt, da sie die gleichen feuchten und naehrstoffreichen Schattenplaetze bevorzugt.
Die Hain-Sternmiere gehoert zur Familie der Nelkengewaechse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz heimisch. Ihr natuerlicher Lebensraum sind feuchte Laubwaelder und schattige Bachraender, die durch naehrstoffreiche Boeden gepraegt sind. Morphologisch zeichnet sie sich als krautige Pflanze (nicht verholzend) mit einer Wuchshoehe von genau 0,41 m aus. Die breitblaettrigen Blaetter erreichen eine Flaeche von etwa 1545 mm², was ihr hilft, das diffuse Licht im Schatten (Lichtwert 3) optimal einzufangen.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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