Bild folgtKI-generierte IllustrationStellaria rupestris
Auch bekannt als: Stellaria rupestris
Du erkennst die Felsen-Sternmiere (Stellaria rupestris) an ihren zierlichen, fünfzähligen weißen Blüten, die wie kleine Sterne über dem graugrünen Laub leuchten. Als Spezialistin für karge Standorte ist sie für die Artenvielfalt besonders wertvoll, da sie Lebensräume besiedelt, an denen andere Pflanzen scheitern. In Deinem Garten dient sie als wichtige Nektarquelle für kleine Wildbienen und Schwebfliegen, die auf trockene Habitate angewiesen sind. Durch die Förderung solcher Nischenbewohner unterstützt Du das ökologische Gleichgewicht direkt vor Deiner Haustür. Mit dieser robusten Schönheit machst Du in Deinem Steingarten alles richtig.
Sternenzauber auf kargem Fels: Die heimische Felsen-Sternmiere für den Steingarten
In Deinem Naturgarten übernimmt die Felsen-Sternmiere eine wichtige Funktion als Bodenfestiger in sonnigen Extremlagen. Obwohl spezifische Daten zu einzelnen Bestäuberarten oft fehlen, ist sie eine bewährte Anlaufstelle für kleine Solitärbienen, die den leicht zugänglichen Nektar der flachen Blüten schätzen. Die im Spätsommer reifenden Samen bieten Nahrung für kleine Singvögel, die in den Pflanzpolstern nach Fressbarem suchen. Durch die Ausbildung einer AM-Mykorrhiza verbessert sie die Bodenstruktur und fördert ein gesundes Pilzgeflecht im Untergrund. Als heimische Art ist sie zudem Teil der natürlichen Nahrungskette für verschiedene Kleininsekten der Trockenlebensräume.
Bitte beachte, dass die Felsen-Sternmiere als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein Verzehr der Pflanzenteile sollte unbedingt vermieden werden, um gesundheitliche Risiken auszuschließen. Achte im Garten darauf, dass insbesondere Kleinkinder keine Teile der Pflanze in den Mund nehmen. Im Notfall ist der Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240 jederzeit erreichbar.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Platz, idealerweise in einem Steingarten oder an einer Trockenmauer.
Achte auf einen sehr gut durchlässigen, mageren Boden; mische bei Bedarf reichlich Sand oder Kies unter.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühling von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November.
Halte die Pflanze in der Anwachsphase mäßig feucht, danach ist sie extrem trockenheitsresistent.
Auf Dünger solltest Du komplett verzichten, da die Art an nährstoffarme Verhältnisse angepasst ist.
Lasse die verblühten Triebe über den Winter stehen, um die natürliche Selbstaussaat zu ermöglichen.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, lediglich abgestorbene Pflanzenteile können im Frühjahr entfernt werden.
Gute Partnerin: Die Echte Pfingstnelke (Dianthus gratianopolitanus) — beide teilen die Vorliebe für kalkhaltige Felsspalten und sonnige Magerstandorte.
Die Felsen-Sternmiere gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist in Deutschland heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst xerotherme (trockene, warme) Felsstandorte und magere Schotterflächen, was sie zu einer extrem anpassungsfähigen Pionierpflanze macht. Morphologisch zeichnet sie sich durch einen niedrigen, oft polsterbildenden Wuchs aus, der die Verdunstung minimiert. Eine Besonderheit ist ihre Symbiose mit arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM), die das Wurzelwerk bei der Nährstoffaufnahme in kargen Böden unterstützen.
1 Video zu Felsen-Sternmiere
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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