Bild folgtKI-generierte IllustrationStipa pulcherrima subsp. pulcherrima
Auch bekannt als: Stipa pulcherrima subsp. pulcherrima
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt das Große Federgras durch seine extrem langen, silbrig-glänzenden Grannen (haarförmige Anhängsel der Samenkörner) auf. Wer dieses Gras im Garten hat, schützt eine echte Seltenheit, denn es steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Besonders Dickkopffalter wie der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) oder der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) profitieren von diesem Rückzugsort. In deinem Garten bringt es die Leichtigkeit der ursprünglichen Steppenlandschaften direkt ins Beet. Du wirst sehen: Es ist der perfekte Akzent für sonnenverwöhnte, trockene Standorte.
Silberner Glanz für trockene Beete und Rettungsanker für seltene Falter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Gras eine wertvolle Ressource für spezialisierte Falter. Es dient als Lebensraum und Futterpflanze für seltene Arten wie den Schwarzbraunen Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und den Silbrigen Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola). Auch der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) nutzt die Bestände. Da das Gras im Winter stehen bleibt, finden Insekten in den hohlen Halmen und im dichten Horst (Pflanzenbüschel) wichtige Überwinterungsquartiere. Vögel nutzen die Samenstände in der kalten Jahreszeit gelegentlich als natürliche Futterquelle. Mit der Pflanzung förderst du aktiv die Artenvielfalt gefährdeter Trockenbiotope.
Das Große Federgras ist nicht giftig, gilt aber aufgrund seiner langen, spitzen Grannen als nicht vollkommen kindersicher. Diese können sich leicht in Kleidung verhaken oder bei unvorsichtigem Kontakt die Haut reizen. In einem naturnah gestalteten Garten stellt es jedoch bei normalem Umgang keine Gefahr dar.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.646 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle den sonnigsten Platz im Garten; die Pflanze benötigt volle Sonne (Lichtwert 10).
Boden: Der Untergrund muss mager (nährstoffarm) und sehr gut durchlässig sein.
Kalkgehalt: Als Kalkzeiger bevorzugt das Gras basische Böden; bei Bedarf kannst du etwas Kalk untermischen.
Wasserbedarf: Sehr gering; gieße nur bei extremer, langanhaltender Trockenheit (Feuchtewert 1).
Pflanzzeit: Am besten im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Wuchshöhe: Plane genau 0,65 m Höhe in deinem Beet ein.
Pflege: Schneide die alten Halme erst im Vorfrühling zurück, um die Pflanze im Winter zu schützen.
Vermehrung: Das Gras erhält sich oft durch Selbstaussaat, ohne im Garten lästig zu werden.
Gute Partnerin: Wiesensalbei (Salvia pratensis) – er liebt die gleiche Trockenheit und den kalkreichen Boden.
Das Große Federgras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland und der Schweiz heimisch. Ursprünglich findet man es in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) oder auf sonnigen Felshängen, meist auf kalkhaltigem Untergrund. Es wächst horstig (in dichten Büscheln) und erreicht eine Wuchshöhe von exakt 0,65 m. Besonders markant sind die Grannen, die im Wind wie feine Federn tanzen. Als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde oder bereits heimisch war) ist es tief in unserer Kulturlandschaft verwurzelt.
38 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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