Bild folgtKI-generierte IllustrationStrelitzia reginae
Auch bekannt als: Paradiesvogelblume, Königs-Strelitzie
Wer die Paradiesvogelblume (Strelitzia reginae) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Ihre Blüten leuchten in kräftigem Orange und Violett und wirken wie der Kopf eines exotischen Vogels. In deinem Garten ist sie als Kübelpflanze ein herrlicher Akzent für vollsonnige Terrassen. Da sie aus Südafrika stammt, bietet sie unseren gebietsfremd Insekten wie der Gehörnten Mauerbiene (Osmia cornuta) zwar keinen Nektar, lässt sich aber wunderbar mit gebietsfremd Wildstauden kombinieren. So schaffst du ein besonderes Flair, während die Umgebung für die Artenvielfalt arbeitet. Achte darauf, sie im Winter frostfrei unterzubringen, damit du lange Freude an ihr hast.
Exotische Eleganz für die Terrasse: Ein robuster Blickfang für Sonnenanbeter.
Nach aktuellen Daten liegen für die Paradiesvogelblume keine Belege über einen Nutzen für heimische Bestäuber vor. Da sie eine exotische Art ist, hat sie in Mitteleuropa keine natürlichen Partner unter den Insekten oder Vögeln. Das Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) beträgt 197,96 Milligramm, was auf eine Verbreitung über kurze Distanzen hindeutet; eine natürliche Vermehrung findet in unseren Breiten jedoch nicht statt. Sie stellt somit keine Gefahr als invasive Art dar. Damit dein Garten ökologisch wertvoll bleibt, solltest du sie als Solitärpflanze nutzen und mit vielen heimischen Blühpflanzen umgeben, die als Nahrungsquelle dienen.
Die Paradiesvogelblume ist nicht kindersicher und wird als leicht giftig eingestuft. Vor allem die Samen und Blätter können bei Verzehr Magen-Darm-Beschwerden auslösen, weshalb Vorsicht bei Kleinkindern und Haustieren geboten ist. Sollten Pflanzenteile verschluckt werden, kontaktiere bitte den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240. Platziere den Kübel am besten an einem gut einsehbaren, aber nicht direkt zugänglichen Ort.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (mindestens 6 Stunden direkte Sonne für eine reiche Blüte).
Nutze ein durchlässiges Substrat, um Staunässe (Wasseransammlung im Topf, die Wurzeln faulen lässt) zu vermeiden.
Die ideale Pflanzzeit im Kübel ist das Frühjahr (März bis Mai).
Gieße im Sommer regelmäßig, lasse aber die obere Erdschicht zwischendurch immer abtrocknen.
Da sie nicht kindersicher ist, sollte sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern stehen.
Dünge von März bis August alle zwei Wochen mit einem flüssigen Volldünger.
Entferne vertrocknete Blütenstiele an der Basis, um die Bildung neuer Knospen zu fördern.
Überwintere die Pflanze hell bei etwa 10 bis 15 Grad Celsius.
Gute Partnerin: Die Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia) — sie blüht zeitgleich im Beet neben dem Kübel und ernährt die spezialisierte Glockenblumen-Scherenbiene (Chelostoma rapunculi).
Die Paradiesvogelblume gehört zur Familie der Strelitziengewächse (Strelitziaceae) und ist eine ausdauernde, krautige Pflanze (nicht verholzend). Ursprünglich stammt sie aus Südafrika, wo sie an sonnigen Standorten in Küstennähe wächst. Sie bildet kräftige Rhizome (unterirdische Sprossachsen zur Speicherung) aus, die ihr das Überleben in wechselhaften Bedingungen ermöglichen. Typisch sind ihre großen, breitblättrigen Blätter, die an Bananenpflanzen erinnern. In Mitteleuropa ist sie aufgrund ihrer Frostempfindlichkeit ausschließlich als Zierpflanze in Gefäßen verbreitet und besiedelt keine natürlichen Lebensräume.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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