Bild folgtKI-generierte IllustrationStreptopelia orientalis (Latham, 1790)
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An ihrem bräunlich-grauen Gefieder mit den markant dunklen Federmitten und dem tiefen, melodischen Gurren kannst Du die Meenataube (Streptopelia orientalis) sicher identifizieren. Dieser Vogel gehört zu den Körnerfressern (Samenfressern) und sucht seine Nahrung bevorzugt am Boden. In Deinem Garten nutzt sie gezielt die Kultur-Birne (Pyrus communis) als wichtige Nahrungsquelle. Ihre Nester baut sie als Freibrüter (Vogel, der ein offenes Nest in der Vegetation errichtet) meist gut versteckt in dichten Hecken oder Bäumen aus einfachen Zweigen. Als Zugvogel (Vogel, der jahreszeitlich zwischen Sommer- und Winterquartier wandert) verlässt sie uns in der kalten Jahreszeit meist Richtung Süden. Du kannst sie unterstützen, indem Du dichte Gehölzstrukturen als Rückzugsorte erhältst und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest. Im Februar kehren die ersten Tiere oft schon in ihre potenziellen Reviere zurück. Eine Zufütterung an hygienischen Futterstellen hilft ihr besonders in dieser energiezehrenden Übergangsphase. Da sie eher scheu ist, benötigt sie ruhige und naturnahe Bereiche in Deinem Garten, um sich sicher zu fühlen.
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Diese Art ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt, weshalb Du Nester während der Brutzeit auf keinen Fall stören oder entfernen darfst. Achte bei Gartenarbeiten im Frühjahr darauf, Hecken erst nach einer Sichtprüfung auf Nistplätze vorsichtig zu schneiden. Eine Verwechslungsgefahr besteht primär mit der Turteltaube, was jedoch an den Schutzmaßnahmen nichts ändert.
Die Meenataube gehört zur Familie der Tauben (Columbidae) innerhalb der Ordnung der Taubenvögel (Columbiformes). Sie ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien heimisch und bevorzugt lichte Wälder sowie strukturreiches Kulturland. Von der kleineren Turteltaube unterscheidet sie sich durch ihre kräftigere Statur und die dunklere Färbung der Flügeloberseite. In Gärten tritt sie vor allem dort auf, wo alte Obstbaumbestände und dichte Hecken vorhanden sind.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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