Bild folgtKI-generierte IllustrationSylvia cantillans (Pallas, 1764)
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Die Bartgrasmücke (Sylvia cantillans) ist ein kleiner, lebhafter Singvogel, der durch seinen blaugrauen Rücken und den markanten weißen Bartstreif unter den Augen auffällt. In Deinem Garten erkennst Du sie oft erst an ihrem schwatzenden Gesang, während sie verborgen im dichten Blattwerk nach Nahrung sucht. Dieser Insektenfresser (ein Tier, das sich hauptsächlich von wirbellosen Kleintieren ernährt) benötigt strukturreiche Gärten mit vielen Verstecken. Als Langstreckenzieher (Vogel, der zur Überwinterung weite Distanzen in den Süden zurücklegt) bereichert sie unsere Natur nur im Sommerhalbjahr. Ihr Nest baut sie gut versteckt in niedrigen Gehölzen oder Hecken. Du kannst sie fördern, indem Du heimische Sträucher wie den Blutroten Hartriegel (Cornus sanguinea), die Schlehe (Prunus spinosa) oder den Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna) pflanzt. Diese bieten nicht nur Schutz, sondern mit ihren Früchten auch Nahrung, ebenso wie der Wollige Schneeball (Viburnum lantana) oder der Schwarze Holunder (Sambucus nigra). Auch das Vorhandensein von Europäischem Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus) und Europäischer Stechpalme (Ilex aquifolium) macht Deinen Garten für sie attraktiv. Ein naturnaher Garten ohne Pestizide (Pflanzenschutzmittel) ist die beste Voraussetzung für ihr Überleben.
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Diese Vogelart ist gesetzlich geschützt, weshalb die Zerstörung von Nestern oder die Störung während der Brutzeit streng verboten ist. Da die Nester oft niedrig in Sträuchern wie der Schlehe (Prunus spinosa) liegen, solltest Du beim Heckenschnitt zwischen März und Juli besonders vorsichtig sein.
Die Bartgrasmücke gehört zur Familie der Grasmückenartigen (Sylviidae) innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. Sie ist ein in Mitteleuropa heimischer Singvogel, der bevorzugt in warmen, buschreichen Landschaften siedelt. Ihre Lebensweise ist durch ein verstecktes Verhalten im dichten Unterholz geprägt. Von ähnlichen Arten unterscheidet sie sich durch die namensgebende Zeichnung am Kopf und die rötliche Färbung der Brust beim Männchen.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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