Bild folgtKI-generierte IllustrationSympetrum flaveolum
Auch bekannt als: Gefleckte Heidelibelle
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Die Gelbflügel-Heidelibelle erkennst du an den namensgebenden, großen gelben Flecken an ihrer Flügelbasis und dem schlanken, bei Männchen rötlich gefärbten Körper von etwa vier Zentimetern Länge. Diese Libellenart bevorzugt meist stehende Gewässer und sonnige Plätze, an denen sie als geschickte Ansitzjägerin auf Beute lauert. Ihre Flugweise ist flink und wendig, was sie zu einer hocheffizienten Jägerin von kleineren Fluginsekten macht, die sie direkt in der Luft fängt. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige ökologische Rolle im biologischen Gleichgewicht, indem sie als Insektenfresser auftritt. Die Entwicklung beginnt im Wasser, wo die räuberischen Larven über ein oder zwei Jahre heranwachsen, bevor sie für den Schlupf (die Umwandlung zum Fluginsekt) an Halmen emporsteigen. Während dieser Zeit ernähren sie sich im Teich von Kleinstlebewesen. Das erwachsene Tier besucht gelegentlich Bestände von Heidekraut (Calluna). Ein naturnaher Teich ohne Fischbesatz ist die beste Unterstützung, die du dieser Art in deinem Garten bieten kannst. Ein solcher Rückzugsort dient als Kinderstube und wertvoller Lebensraum zugleich.
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Larvenentwicklung im Wasser
Schlupf der Libellen und Beginn der Flugphase als Adulte (erwachsene Tiere)
Paarung und Eiablage in Ufernähe
Überwinterung erfolgt im Larvenstadium oder als Ei.
Diese Libelle ist für den Menschen völlig harmlos, da sie weder stechen noch beißen kann. Sie ist eine nützliche Jägerin und steht als heimische Art unter allgemeinem Naturschutz. In deinem Garten stellt sie eine Bereicherung dar und ist kein Schädling.
Die Gelbflügel-Heidelibelle (Sympetrum flaveolum) gehört zur Familie der Segellibellen (Libellulidae) und ist eine heimische Libellenart. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Als räuberisches Insekt ist sie für ihre Fortpflanzung zwingend auf Wasserstellen angewiesen. Die Tiere erreichen eine Körperlänge von etwa 33 bis 39 Millimetern. In der freien Natur findet man sie besonders häufig in der Nähe von Mooren und verlandenden Kleingewässern.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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