Bild folgtKI-generierte IllustrationSympetrum fonscolombii
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Die Frühe Heidelibelle (Sympetrum fonscolombii) erkennst du an ihrem schlanken Körper, der auffällig gefärbten Basis der Hinterflügel und ihrer Fähigkeit, ausdauernd in der Luft zu manövrieren. Als Neozoon (eine Tierart, die sich durch Klimaveränderungen in einem neuen Gebiet angesiedelt hat) breitet sie sich in Mitteleuropa zunehmend aus. In deinem Garten fungiert sie als hocheffizienter Jäger, der Mücken direkt im Flug erbeutet. Die Larven entwickeln sich im Wasser deiner Teiche, wo sie als Räuber von Wasserfloh- und Mückenlarven leben. Nach dem Abschluss ihrer Larvenzeit klettern sie an Halmen empor, um den Schlupfvorgang (die Umwandlung zur fertigen Libelle) zu vollziehen. Auffällig ist ihr Flugverhalten, bei dem sie oft auf Sitzwarten wie Zweigen ausruhen, um von dort aus blitzschnell zur Jagd zu starten. In der Gartenumgebung wird sie öfter an Pflanzen wie dem Knollenfenchel beobachtet, der ihr als Ansitz dient. Du förderst diese Art, indem du flache Uferzonen im Gartenteich schaffst, die sich schnell erwärmen. Da diese Libelle wärmeliebend ist, schätzt sie sonnige, windgeschützte Plätze. Sie ist ein wichtiger Nützling, der die Population von Stechmücken auf natürliche Weise reguliert. Achte darauf, das Wasser im Teich nicht durch chemische Mittel zu belasten, damit die empfindlichen Larven überleben können. Beobachte die Tiere am besten an warmen Vormittagen, wenn sie ihre Flugmuskulatur in der Sonne aufwärmen.
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Die Frühe Heidelibelle ist für Menschen völlig harmlos; sie kann weder stechen noch beißen. Als geschütztes Wildtier und nützlicher Insektenjäger ist sie ein willkommener Gast in jedem naturnahen Garten. Es sind keine Maßnahmen zur Abwehr nötig, da sie keinerlei Schäden verursacht.
Die Frühe Heidelibelle gehört zur Familie der Segellibellen (Libellulidae) innerhalb der Gattung der Heidelibellen (Sympetrum). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wobei sie als sehr wanderfreudige Art gilt. Die Tiere erreichen eine Körperlänge von etwa 40 Millimetern und bevorzugen stehende, sonnenexponierte Gewässer. Als Insekt durchläuft sie eine unvollkommene Verwandlung ohne Puppenstadium direkt vom Larven- zum Adultstadium (Stadium des geschlechtsreifen Tieres).
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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