Bild folgtKI-generierte IllustrationSymphyotrichum lanceolatum agg.
Artengruppe
Invasive gebietsfremde Art
Diese Art ist als invasiver Neophyt eingestuft. Sie kann heimische Ökosysteme beeinträchtigen und sollte nicht in der Natur ausgebracht werden. Bitte informiere dich vor der Pflanzung über regionale Bestimmungen.
Kaum zu uebersehen: Die Lanzett-Herbstaster (Symphyotrichum lanceolatum agg.) fällt durch ihren aufrechten Wuchs von genau 1,33 Meter und die breitblättrige, krautige Gestalt sofort auf. Als Neophyt (eine Pflanze, die erst nach 1492 zu uns kam) hat sie sich in Mitteleuropa zwar etabliert, wird jedoch als invasiv eingestuft, da sie heimische Arten verdrängen kann. Da für diese Art keine spezifischen Bestäubungsdaten in unserer Datenbank vorliegen, steht ihr ökologischer Wert im Garten vor allem in der Strukturgebung. Wichtig ist für dich, ihren Ausbreitungsdrang im Zaum zu halten. So stellst du sicher, dass dein Garten ein ausgewogener Lebensraum bleibt.
Stattlicher Spätblüher mit 1,33 m Höhe – Strukturgeber mit Ausbreitungsdrang.
Die Lanzett-Herbstaster ist laut vorliegenden Daten nicht kindersicher. Auch wenn keine spezifischen Giftstoffe gelistet sind, ist beim Gärtnern Vorsicht geboten, besonders wenn Kinder im Garten spielen. Im Falle eines ungewollten Verzehrs von Pflanzenteilen kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.334 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Diese Art gehört zur Ordnung der Asternartigen (Asterales) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, tritt sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz als etablierter Neophyt auf, bevorzugt an Ufern und auf feuchten Ruderalflächen (vom Menschen geprägte Rohböden). Die Pflanze ist nicht verholzend und bildet krautige Bestände mit einer Blattfläche von durchschnittlich 520,35 mm². Da es sich um eine Artengruppe handelt, sind die Übergänge zu verwandten Astern oft fließend, was die Bestimmung im Detail erschweren kann.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•DAISIE — Roy H et al. (2019), DOI: 10.15468/ybwd3x (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →