Bild folgtKI-generierte IllustrationSymphyotrichum praealtum
Auch bekannt als: Symphyotrichum praealtum
An ihren langen, schmalen Blättern, die an das Laub von Weiden erinnern, lässt sich die Weidenblättrige Aster (Symphyotrichum praealtum) sofort erkennen. Diese krautige Pflanze ist besonders wertvoll, da sie Struktur in feuchte Gartenbereiche bringt und zu einer Zeit blüht, in der das restliche Blütenangebot bereits abnimmt. Im Naturgarten dient sie als wichtige Nahrungsquelle für Insekten, die spät im Jahr noch aktiv sind. Als erfahrener Gärtner schätze ich an ihr besonders, dass sie standfest bleibt und auch im verblühten Zustand eine schöne Silhouette bietet. Wenn Du eine Stelle im Garten hast, die nie ganz austrocknet, ist sie die ideale Wahl für Dich.
Späte Blütenpracht für feuchte Standorte: Robust, standfest und pflegeleicht.
Nach aktuellen Beobachtungen bietet die Weidenblättrige Aster eine essentielle Nahrungsquelle in der späten Saison. Da sie bis in den Herbst hinein blüht, füllt sie eine kritische Lücke für Bestäuber, wenn viele heimische Wildblumen bereits Samen gebildet haben. Die markhaltigen, nicht verholzten Stängel dienen in den Wintermonaten als Rückzugsort für Insektenlarven. Die Samenreife im Spätherbst liefert zudem Nahrung für Körnerfresser unter den Singvögeln. Durch ihre Standfestigkeit bietet sie auch bei Schnee noch Deckung für bodennah lebende Kleintiere.
Die Weidenblättrige Aster wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen oder verschlucken. Im Falle eines Verzehrs oder bei Unwohlsein wende Dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Setze die Aster am besten im April oder Mai, damit sie bis zum Herbst gut einwurzeln kann.
Standort: Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz im Garten.
Boden: Die Erde sollte nährstoffreich sein und darf niemals ganz austrocknen.
Feuchtigkeit: Besonders an Teichrändern oder in feuchten Senken fühlt sie sich wohl; regelmäßiges Gießen bei Trockenheit ist Pflicht.
Pflanzabstand: Halte etwa 50 bis 60 Zentimeter Abstand, damit sich die Staude gut ausbreiten kann.
Pflege: Schneide die verblühten Stängel erst im Spätwinter zurück, um die Struktur im Winter zu erhalten.
Vermehrung: Du kannst den Wurzelstock im zeitigen Frühjahr teilen, um die Pflanze zu verjüngen.
Gute Partnerin: Der Gewöhnliche Blutweiderich (Lythrum salicaria) ist eine hervorragende Begleitpflanze, da er die gleichen feuchten Bodenverhältnisse liebt und die Aster farblich ergänzt.
Die Weidenblättrige Aster gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ursprünglich stammt sie aus Nordamerika, ist aber in unseren Breiten als Neophyt (Pflanzenart, die nach 1492 eingeführt wurde) in Feuchtwiesen (dauerhaft feuchte, nährstoffreiche Wiesen) und an Ufern zu finden. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren nicht verholzten, aber sehr stabilen Wuchs aus. Die Blüten bestehen aus zahlreichen hellen Zungenblüten (die äußeren, strahlenförmigen Blütenblätter), die ein gelbes Zentrum umschließen. Sie bevorzugt Standorte, die einen guten Wasseranschluss bieten.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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