Bild folgtKI-generierte IllustrationSymphyotrichum salignum
Auch bekannt als: Symphyotrichum salignum
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Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
An ihren schmalen, weidenähnlichen Blättern und den dichten hellvioletten Korbblüten lässt sich die Weidenblatt-Herbstaster (Symphyotrichum salignum) sofort erkennen. Für deinen Naturgarten ist sie eine unverzichtbare Bereicherung, da sie zu einer Zeit blüht, in der viele andere Stauden bereits verblüht sind. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist sie ein wichtiger Rückzugsort für Schmetterlinge wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Amerikanischen Distelfalter (Vanessa virginiensis). Als robuster Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Art) zeigt sie dir deutlich, wie lebendig Natur auch im späten Herbst sein kann. Wenn du einen sonnigen Platz mit gutem Boden hast, wirst du viel Freude an diesem blühfreudigen Kraftpaket haben.
Späte Nektar-Tankstelle: Blüht ausdauernd für Scheckenfalter bis in den November.
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Diese Aster dient als wertvolle späte Nektarquelle für eine Vielzahl von Faltern. Besonders profitieren Arten wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), Melitaea ornata und Melitaea varia von ihrem Angebot. Auch spezialisierte Arten wie Euphydryas desfontainii und Melitaea aetherie nutzen die Blütezeit von Juli bis November. Da die Pflanze eine AM-Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Wurzeln und Pilzen zur besseren Nährstoffaufnahme) ausbildet, fördert sie die biologische Aktivität im Boden. In den kalten Monaten bieten die stehengelassenen Samenstände zudem Nahrung für heimische Vögel.
Die Weidenblatt-Herbstaster ist als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn sie nicht als hochgiftig gilt, sollte sie nicht verzehrt werden und ist nicht für Spielbereiche kleiner Kinder geeignet. Bei Verdacht auf Vergiftungen kontaktierst du bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Jul – Nov
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Standort (Ellenberg Licht 7): Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entfaltet.
Boden (Ellenberg Nährstoffe 9): Als Starkzehrer (Pflanze mit sehr hohem Nährstoffbedarf) benötigt sie einen sehr nährstoffreichen, „fetten“ Boden.
Feuchtigkeit (Ellenberg Feuchte 5): Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; vermeide jedoch dauerhafte Staunässe.
Bodenreaktion (Ellenberg Reaktion 8): Sie bevorzugt kalkhaltige oder basische (Böden mit hohem pH-Wert) Untergründe.
Pflanzzeit: Setze sie am besten im Frühjahr (April bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange kein Bodenfrost herrscht.
Pflege: Ein Rückschnitt erfolgt erst im Spätwinter, um die Halme als Überwinterungsort für Insekten zu erhalten.
Vermehrung: Du kannst den Wurzelstock im zeitigen Frühjahr teilen, um die Pflanze zu verjüngen.
Gute Partnerin: Der Gewöhnliche Wasserdost (Eupatorium cannabinum) passt hervorragend, da er die gleichen Ansprüche an Boden und Feuchtigkeit stellt.
Die Weidenblatt-Herbstaster gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland sowie Österreich als etablierter Neophyt weit verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum liegt oft in Ufersäumen oder an feuchten Waldrändern, wo sie von hellen, sonnigen Bedingungen profitiert. Morphologisch zeichnet sie sich durch aufrechte, straffe Stängel und lanzettliche (speerförmige) Blätter aus. Die Blüten bestehen aus zahlreichen Einzelblüten, die in einem Blütenkorb zusammengefasst sind, was typisch für ihre Gattung ist.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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