Bild folgtKI-generierte IllustrationTalpa caeca
heimisch Deutschland
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Der Blindmaulwurf (Talpa caeca) ist ein kleines Säugetier mit samtschwarzem Fell, einer walzenförmigen Körperform und Augen, die vollständig von Haut überwachsen sind. Du erkennst seine Anwesenheit meist an den typischen Erdhügeln, die er beim Graben seiner weit verzweigten Gänge aufwirft. Als spezialisierter Insektenfresser (Tier, das sich von Wirbellosen ernährt) verbringt er fast sein gesamtes Leben in der schützenden Dunkelheit unter der Erde. Er ernährt sich hauptsächlich von Regenwürmern, Insektenlarven und anderen Bodenbewohnern, die er in seinen Tunneln erbeutet. Da er keinen Winterschlaf (eine monatelange Ruhephase mit stark abgesenktem Stoffwechsel) hält, bleibt er auch im Februar aktiv und gräbt bei starkem Frost einfach in tieferen, wärmeren Bodenschichten. In Deinem Garten erweist er sich als nützlicher Helfer, da er den Boden belüftet und die Anzahl bestimmter Insektenlarven reguliert. Du kannst ihn unterstützen, indem Du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest und die Erde seiner Hügel bei Bedarf vorsichtig auf den Beeten verteilst. Sein hoher Stoffwechsel zwingt ihn dazu, fast ununterbrochen nach Nahrung zu suchen. Schütze seinen Lebensraum, indem Du Bodenverdichtungen vermeidest und naturnahe Gartenbereiche zulässt.
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Der Blindmaulwurf steht wie alle heimischen Maulwürfe unter Naturschutz und darf weder gefangen noch getötet werden. Er ist für Menschen absolut harmlos, nicht giftig und zeigt kein aggressives Verhalten, sofern er nicht massiv bedrängt wird. Ein eigenmächtiges Umsiedeln der Tiere ist gesetzlich untersagt.
Körper
Körperlänge
13 cm
Gewicht
71.08 g
Ernährung & Verhalten
Der Blindmaulwurf (Talpa caeca) gehört zur Familie der Maulwürfe (Talpidae) innerhalb der Ordnung der Insektenfresser. Er erreicht eine Körperlänge von etwa zehn bis dreizehn Zentimetern und ist damit etwas kleiner als der bekanntere Europäische Maulwurf. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über den Alpenraum sowie Teile Mitteleuropas, wo er bevorzugt lockere, humusreiche Böden besiedelt. Als fossorialer (grabend lebender) Spezialist ist sein Körper perfekt an die Fortbewegung in unterirdischen Röhrensystemen angepasst.
4 dokumentierte Beutetiere und Nahrungsquellen (GloBI)
Quelle: Global Biotic Interactions (GloBI) — Poelen et al. (2014), CC BY
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
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