Bild folgtKI-generierte IllustrationTamarix ramosissima
Auch bekannt als: Tamarix ramosissima, Sommertamariske
Auffällig sind die filigranen, rosafarbenen Blütenrispen, die sich im August wie ein feiner Nebel über das Laub legen und den Strauch weithin leuchten lassen. Wer die Tamariske (Tamarix ramosissima) einmal im Garten hat, schätzt ihren lockeren, fast mähnenartigen Wuchs. Für deinen Naturgarten ist sie eine wertvolle Ergänzung, da sie genau dann blüht, wenn die sommerliche Hochblüte vieler Stauden bereits nachlässt. So finden Bestäuber, die im Spätsommer unterwegs sind, eine willkommene Nahrungsquelle an einem ungewöhnlichen Gehölz. Wenn du einen sonnigen Standort bietest, belohnt sie dich mit einer beeindruckenden Vitalität.
Spätsommer-Pracht: Mit 5.66 m Höhe und rosa Blütenwolken durch den August.
Durch ihre späte Blütezeit im August bietet die Tamariske ein wichtiges Nahrungsangebot in einer Phase, in der viele heimische Gehölze bereits fruchten. Da keine spezifischen Tierbeziehungen in den Daten vorliegen, ist vor allem ihre Funktion als Strukturgeber und Spätblüher für allgemeine Bestäuber hervorzuheben. Die Samen sind mit 0.14 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung (Verbreitung über große Distanzen durch den Wind) begünstigt. In naturnahen Gärten dient das dichte Geflecht der verholzten Zweige zudem als geschützter Rückzugsort für die lokale Fauna.
Die Tamariske (Tamarix ramosissima) wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten mit kleinen Kindern solltest du daher Vorsicht walten lassen und den Strauch idealerweise in unzugänglichere Gartenbereiche pflanzen. Bei Unsicherheiten oder versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Aug
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
5.657 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, da die Tamariske für eine reiche Blüte maximale Lichtausbeute benötigt.
Plane ausreichend Platz ein: Der Strauch erreicht eine Endhöhe von 5.66 m.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) bei offenem Boden.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher mager sein; Staunässe muss zwingend vermieden werden.
Ein Rückschnitt im zeitigen Frühjahr fördert einen buschigen Wuchs und die Vitalität der Blütenzweige.
Dank ihrer tiefen Wurzeln übersteht sie trockene Sommer nach dem Anwachsen problemlos ohne Zusatzwässerung.
Achte darauf, dass sie als nicht kindersicher eingestuft wird, und wähle den Standort entsprechend.
Gute Partnerin: Die Strand-Grasnelke (Armeria maritima) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, sandige Böden und bildet einen schönen Kontrast zum hohen Wuchs des Strauchs.
Die Tamariske (Tamarix ramosissima) gehört zur Familie der Tamariskengewächse (Tamaricaceae) und wächst als sommergrüner, verholzter (Festigungsgewebe aus Lignin bildender) Strauch. Mit einer Wuchshöhe von genau 5.66 m entwickelt sie eine stattliche Präsenz im Gartenraum. Morphologisch ist sie durch ihre breitblättrigen (flächig ausgebildete Blätter) Laubblätter charakterisiert, die hier jedoch schuppenartig reduziert sind, um Wasser zu sparen. Die Vermehrung erfolgt über extrem leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit einem Gewicht von nur 0.14 mg.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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