Bild folgtKI-generierte IllustrationTanacetum bipinnatum
Auch bekannt als: Tanacetum bipinnatum
Schon von weitem fällt der Fieder-Rainfarn (Tanacetum bipinnatum) durch seine leuchtend gelben, knopfartigen Blütenköpfe und das extrem fein gefiederte Laub auf. Als robuster Korbblütler (Pflanzenfamilie mit scheibenförmigen Blütenständen) bereichert er deinen Garten um eine wilde Note und bleibt mit 0,4 m Höhe angenehm kompakt. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Insekten-Daten vorliegen, bietet sie als Spätblüher eine wichtige Struktur im herbstlichen Garten. Ihre federleichten Samen nutzen den Wind, um sich neue Plätze zu suchen, was die natürliche Dynamik fördert. Mit dieser Pflanze triffst du eine gute Wahl für sonnige, naturnahe Beete.
Kompakte 40 Zentimeter geballte Wildblumenkraft für sonnige Plätze.
Der ökologische Wert dieser Art liegt in ihrer Funktion als Teil der Pflanzengemeinschaft für sonnige Standorte. Da für diese Pflanze keine spezifischen Bestäuber- oder Raupendaten in der Datenbank vorliegen, stützt sich ihre Bedeutung auf die allgemeine Attraktivität der Gattung für Insekten. Die sehr leichten Samen (0,6999 mg) ermöglichen eine Fernausbreitung durch den Wind, wodurch die Pflanze zur Vernetzung von Biotopen beitragen kann. Im Winter dienen die stehengelassenen Samenstände als Strukturgeber und potenzielles Versteck für Kleinstlebewesen. Durch den gezielten Einsatz solcher Arten förderst du die Vielfalt in deinem Gartenökosystem.
Bitte beachte, dass der Fieder-Rainfarn nicht als kindersicher eingestuft wird. Die Pflanze enthält Inhaltsstoffe, die bei unsachgemäßem Kontakt oder Verzehr Reaktionen hervorrufen können. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0.4 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz aus, da die Art für einen kräftigen Wuchs mindestens sechs Stunden direkte Sonne benötigt.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher mager sein; vermeide schwere, zu Staunässe neigende Erde.
Achte bei der Planung auf die exakte Wuchshöhe von 0,4 m, damit die Pflanze nicht von größeren Nachbarn bedrängt wird.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange kein Bodenfrost herrscht.
Eine zusätzliche Düngung ist meist nicht nötig, da die Pflanze an nährstoffarme Bedingungen angepasst ist.
Dank des geringen Diasporengewichts (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 0,6999 mg vermehrt sich die Pflanze bei passenden Bedingungen selbst durch Windausbreitung.
Ein Rückschnitt im späten Winter bereitet den Boden für den frischen Austrieb im Frühjahr vor.
Gute Partnerin: Schaf-Schwingel (Festuca ovina) – dieses heimische Gras bevorzugt ähnliche trockene Standorte und bildet einen schönen farblichen Kontrast zum gelben Rainfarn.
Der Fieder-Rainfarn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen. Die krautige Pflanze (nicht verholzend) erreicht eine Wuchshöhe von genau 0,4 m und zeichnet sich durch ihre doppelt gefiederten Blätter aus. In der Natur besiedelt die Art oft offene, sonnige Standorte mit durchlässigen Böden, wie man sie in Dünen oder nordischen Küstenregionen findet. Morphologisch ist sie durch das Fehlen von Zungenblüten (die äußeren Kranzblüten) gekennzeichnet, wodurch nur die inneren Röhrenblüten die typische Knopfform bilden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →