Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
An ihrem auffällig flachen Körperbau und den markanten, nach vorne gerichteten Frontaugen lässt sich Tara anomala sofort als Mitglied der Springspinnen (Salticidae) erkennen. Mit einer Größe von nur etwa vier bis fünf Millimetern und einer bräunlich-grauen Tarnfärbung ist sie auf Baumrinde oder Holzzäunen kaum auszumachen. Diese Art webt keine Fangnetze, sondern pirscht sich aktiv an ihre Beute heran, um sie mit einem präzisen Sprung zu überwältigen. Pro Jahr entwickelt sich eine Generation. Die Weibchen legen ihre Eier in ein schützendes Gespinst aus Seide, das meist gut versteckt unter loser Rinde oder in Mauerspalten platziert wird. Als Nahrung dienen kleine Insekten wie Zikaden oder Fliegen. Um diesen faszinierenden Jäger zu fördern, solltest du im Garten auf heimische Gehölze wie den Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna) oder die Haselnuss (Corylus avellana) setzen. Die Überwinterung erfolgt als bereits weit entwickeltes Jungtier in einem festen Wohngespinst in geschützten Nischen oder hohlen Pflanzenstängeln.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Aufgrund ihrer geringen Größe kann sie die menschliche Haut nicht durchdringen und ist für uns Menschen absolut unbedeutend, während sie im Garten als natürlicher Insektenjäger wertvolle Dienste leistet.
Tara anomala gehört zur Familie der Springspinnen (Salticidae) und stammt ursprünglich aus Australien, wurde jedoch in Teilen Westeuropas eingeschleppt. Sie zeichnet sich durch ein abgeflachtes Prosoma (Vorderleib) aus, was ihr das Eindringen in engste Rindenspalten ermöglicht. Als tagaktiver Sichtjäger nutzt sie ihre außergewöhnlich gute Sehkraft, um Bewegungen in ihrer Umgebung wahrzunehmen. In Europa wird sie meist an sonnenexponierten Strukturen wie Hauswänden oder Baumstämmen beobachtet.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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