Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum alpestre
Auch bekannt als: Taraxacum alpestre
An ihrer außergewöhnlich niedrigen Wuchsform von nur 0,09 Metern lässt sich Taraxacum alpestre sofort erkennen. Während der gewöhnliche Löwenzahn oft als Unkraut gilt, ist dieser kleine Gebirgsbewohner eine echte Bereicherung für spezialisierte Standorte wie Steingärten. Er besetzt eine ökologische Nische (spezieller Lebensraum) in alpinen Lagen und bringt mit seiner späten Blütezeit im Hochsommer Leben in karge Gartenbereiche. Da er als krautige Pflanze (nicht verholzend) wächst, bleibt er stets zierlich. Wenn du die Vielfalt unserer gebietsfremd Flora schätzt, ist dieser Gebirgsspezialist genau das Richtige für dich.
Alpiner Überlebenskünstler: Nur 9 Zentimeter klein, aber im Hochsommer ganz groß.
Durch seine Blütezeit in den Monaten Juli und August schließt der Alpen-Löwenzahn eine wichtige Lücke im Nahrungsangebot des Hochsommers. Während viele Gartenpflanzen zu dieser Zeit bereits verblühen, bietet er Bestäubern eine verlässliche Anlaufstelle. Die geringe Blattfläche von 187,56 mm² zeigt seine hocheffiziente Anpassung an ressourcenarme Standorte. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, ist er allgemein als Korbblütler ein wertvoller Bestandteil für die sommerliche Insektenfauna. Die Samen dienen nach der Blüte als kleine Kraftpakete für Vögel. Mit dieser Art förderst du die genetische Vielfalt innerhalb deiner Gartenkultur.
Der Alpen-Löwenzahn wird als nicht kindersicher eingestuft. Er enthält in seinen Stängeln einen weißen Milchsaft, der bei Hautkontakt oder Verzehr zu Irritationen führen kann. Achte darauf, dass Kinder beim Spielen nicht mit dem Saft in Berührung kommen. Im Falle einer Aufnahme stehen die Experten beim Giftnotruf unter 0228 19 240 beratend zur Verfügung.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Aug
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.085 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, um die Lichtverhältnisse der Hochgebirge im Garten zu simulieren.
Pflanze den Alpen-Löwenzahn im Frühling von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Nutze einen sehr mageren, steinigen Boden, um den natürlichen Standortbedingungen gerecht zu werden.
Baue eine Drainage (Abflussschicht aus Kies) ein, da die Wurzeln empfindlich auf Staunässe reagieren.
Halte den Pflanzabstand gering, da die Pflanze mit einer Höhe von 0,09 Metern kaum Platz beansprucht.
Da die Art nicht verholzt, ist kein Rückschnitt nötig; die Blätter dienen im Winter als natürlicher Schutz.
Eine Vermehrung erfolgt unkompliziert über die Selbstaussaat der flugfähigen Samen im Spätsommer.
Gute Partnerin: Die Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) — sie besiedelt ähnliche karge Standorte und ergänzt das Gelb des Löwenzahns mit zartem Rosa.
Der Alpen-Löwenzahn (Taraxacum alpestre) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sein natürlicher Lebensraum sind alpine Matten und Felsfluren der Hochgebirge, wo er sich perfekt an extreme Bedingungen angepasst hat. Morphologisch auffällig ist seine geringe Wuchshöhe von exakt 0,09 Metern und die Blattfläche von 187,56 mm². Die breitblättrige Rosette (kreisförmige Blattanordnung) liegt flach am Boden, um Wind und Kälte zu trotzen. Anders als die weit verbreiteten Arten des Tieflands ist er ein strenger Spezialist der kühlen Höhenlagen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →