Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum alpestre agg.
An ihrem kompakten Wuchs und den typischen, gelben Korbblüten lässt sich (Taraxacum alpestre agg.) sofort erkennen. Diese Pflanzengruppe ist eine spannende Entdeckung für dich, wenn du die Artenvielfalt der Bergregionen in deinen Garten holen möchtest. Mit einer Wuchshöhe von nur 9 Zentimetern besetzt sie Nischen, die für größere Pflanzen ungeeignet sind. Als gebietsfremd Art trägt sie zur biologischen Vielfalt bei und unterstützt das Bodenleben durch eine Arbuskuläre Mykorrhiza (eine Form der Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln). Wenn du einen Steingarten oder eine sehr niedrige Magerwiese pflegst, liegst du mit diesem kleinen Spezialisten genau richtig.
Kompakter Alpen-Charme: Nur 9 Zentimeter für deine Gebirgsflora im Garten.
Als Vertreter der Korbblütler ist die Art ein wertvoller Bestandteil heimischer Ökosysteme. Besonders bemerkenswert ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Verbindung mit Bodenpilzen, welche die Nährstoffkreisläufe im Garten stärkt. Die Samen dienen im Spätsommer verschiedenen Vögeln als kleine, aber energiereiche Nahrungsquelle. Durch die geringe Blattfläche von 187,56 mm² ist die Pflanze ein Spezialist für die Verdunstungsreduktion. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten für dieses Aggregat selten sind, ist die Gattung generell eine unverzichtbare Anlaufstelle für viele Wildbienenarten. In deinem Garten fördert sie die Vielfalt in den oft vernachlässigten, bodennahen Krautschichten.
Bitte beachte, dass dieser Löwenzahn als nicht kindersicher eingestuft wird. Der bei Verletzung der Pflanze austretende Milchsaft kann bei Hautkontakt zu Irritationen führen. Bei versehentlichem Verzehr in größeren Mengen sind Magen-Darm-Beschwerden möglich, weshalb eine gewisse Vorsicht bei Kleinkindern geboten ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.085 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit im Frühling: Nutze die Monate März bis Mai für die Setzung.
Pflanzzeit im Herbst: Von September bis November möglich, solange der Boden frostfrei ist.
Achte bei der Planung auf die sehr geringe Wuchshöhe von exakt 0,09 m.
Der Standort sollte sonnig und der Boden eher mager sowie gut durchlässig sein.
Vermeide Staunässe, da die Wurzeln der Gebirgspflanze Sauerstoff benötigen.
Eine Düngung ist nicht erforderlich; die Pflanze ist an karge Verhältnisse angepasst.
Die Vermehrung geschieht meist natürlich durch Selbstaussaat über den Wind.
Pflegeleichte Art: Ein Rückschnitt der Blattrosette ist im Gartenjahr nicht notwendig.
Gute Partnerin: Schaf-Schwingel (Festuca ovina) – dieser bildet feine Horste, die den kleinen Löwenzahn nicht verdrängen und ähnliche Bodenansprüche haben.
Dieser Alpen-Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die unter anderem in Bergregionen wie in Spanien und Teilen Zentraleuropas indigen (ursprünglich heimisch) ist. In Deutschland wird die Art auf der Roten Liste geführt, was ihre Seltenheit und ihren ökologischen Wert unterstreicht. Morphologisch zeichnet sie sich durch eine bodennahe Blattrosette aus breitblättrigen, nicht verholzten Blättern aus, die ideal an raue Gebirgslagen angepasst sind.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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