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Taraxacum amplum
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Auch bekannt als: Taraxacum amplum
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind die goldgelben Blütenkörbe und die tief gezackten Blattrosetten, an denen du den Prächtigen Löwenzahn (Taraxacum amplum) sofort erkennst. Er ist weit mehr als nur ein hübscher Frühlingsbote; als heimischer Korbblütler bildet er eine lebenswichtige Nahrungsgrundlage für spezialisierte Schmetterlinge wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Distelfalter (Vanessa virginiensis). In deinem Naturgarten hilft er dabei, die Biodiversität im Boden durch eine enge Pilzsymbiose zu fördern. Wenn du ihm ein Plätzchen schenkst, wirst du mit einem lebendigen Flattern belohnt. Schau doch mal genauer hin, wer sich auf seinen leuchtenden Blüten alles tummelt.
Goldene Kraftquelle: Ein Buffet für seltene Scheckenfalter von April bis Juni.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Prächtige Löwenzahn eine Schlüsselpflanze für zahlreiche Schmetterlingsarten. Besonders der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) und der Kernbeißer-Scheckenfalter (Melitaea varia) nutzen ihn als wichtige Nektarquelle. Auch seltenere Arten wie der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) oder der Alpen-Scheckenfalter (Melitaea varia) profitieren von seinem Angebot. Im Spätsommer bieten die Samenstände zudem Nahrung für verschiedene Vogelarten, während die Wurzeln durch die Pilzsymbiose das Bodenleben aktiv unterstützen.
Bitte beachte, dass der Prächtige Löwenzahn als nicht kindersicher eingestuft wird. Der im Stängel enthaltene weiße Milchsaft kann bei Hautkontakt zu Reizungen führen und sollte nicht in den Mund gelangen. Für einen Haushalt mit kleinen Kindern empfiehlt es sich, die Pflanze eher in unzugänglichere Beetbereiche zu setzen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Jun
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Prächtige Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Regionen wie Österreich indigen (einheimisch). Er besiedelt bevorzugt offene Wiesenstandorte und ist morphologisch durch seine charakteristischen Zungenblüten gekennzeichnet, die zu einem Körbchen zusammengefasst sind. Eine Besonderheit ist seine arbuskuläre Mykorrhiza (AM) – eine Symbiose mit Bodenpilzen, welche die Nährstoffaufnahme optimiert. Er gilt als archäophytisch (vor 1492 eingewandert) oder indigen und ist ein fester Bestandteil unserer mitteleuropäischen Flora.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.