Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Taraxacum crispifolium
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Krausblättriger Löwenzahn
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
An den charakteristisch krausen, stark gewellten Blättern lässt sich Taraxacum crispifolium sofort erkennen. Während der gewöhnliche Löwenzahn fast überall zu finden ist, handelt es sich hier um eine botanische Rarität, die in Deutschland auf der Roten Liste steht. Die Pflanze ist eine lebenswichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Falter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Spanischen Maivogel (Euphydryas desfontainii). Mit diesem Korbblütler (Blütenstand aus vielen Einzelblüten) leistest du einen echten Beitrag zum Artenschutz in deinem Garten. Du wirst staunen, wie viel Leben eine einzige dieser seltenen Pflanzen anziehen kann.
Seltene Kostbarkeit: Ein Überlebenskünstler für bedrohte Scheckenfalter.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Für die heimische Insektenwelt ist dieser Löwenzahn eine wertvolle Tankstelle. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders seltene Schmetterlingsarten wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und die rötliche Melitaea ornata. Auch der Spanische Maivogel (Euphydryas desfontainii) sucht die Blüten zur Nektaraufnahme auf. Nach der Blüte bilden sich die typischen Flugsamen, die im Garten als natürliche Nahrungsquelle für Vögel dienen. Durch die Symbiose mit Bodenpilzen (Mykorrhiza) fördert die Pflanze zudem aktiv die Mikro-Biodiversität und Gesundheit deines Gartenbodens.
Bitte beachte, dass die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie alle Löwenzahn-Arten enthält sie in den Stängeln einen weißen Milchsaft (bitterer Pflanzensaft), der bei Kontakt empfindliche Haut reizen oder bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen kann. Es empfiehlt sich, beim Hantieren mit der Pflanze Gartenhandschuhe zu tragen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Dieser Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und gilt in unserer Region als einheimisch oder schon vor langer Zeit vom Menschen eingeführt (Archäophyt). Er besiedelt bevorzugt sonnige, offene Standorte und bildet eine enge Lebensgemeinschaft mit nützlichen Bodenpilzen, die sogenannte AM (Arbuskuläre Mykorrhiza), welche die Nährstoffaufnahme verbessert. Morphologisch fallen dem Betrachter vor allem die namensgebenden, fein gekräuselten Blattränder auf. In der Natur ist die Art mittlerweile so selten geworden, dass sie als gefährdet eingestuft wird.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.