Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum erythrospermum agg.
1
Arten
interagieren
1
Interaktionen
dokumentiert
Typisch für den Kleinen Löwenzahn sind seine im Vergleich zum gewöhnlichen Löwenzahn deutlich kleineren Blütenköpfe und die auffällig rötlich-braun gefärbten Samen. Als Spezialist für trockene Standorte ist er eine Bereicherung für jeden Steingarten oder sonnige Magerwiesen-Ecken. In der Natur dient er als wichtige Nahrungsquelle, wobei nach aktuellen Beobachtungsdaten sogar die Kanada-Gans (Branta canadensis) zu den regelmäßigen Besuchern zählt. Durch seine Anpassung an karge Böden hilft er dir, schwierige Stellen im Garten ökologisch wertvoll zu beleben. Wenn du einen Platz suchst, der wenig Wasser braucht, liegst du mit dieser zierlichen Wildpflanze genau richtig.
Robuster Überlebenskünstler: Der 12 cm kleine Spezialist für trockene Kalkböden.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Diese Löwenzahn-Art besetzt eine wichtige Nische in trockenen Lebensräumen. Nach aktuellen Beobachtungsdaten profitiert unter anderem die Kanada-Gans (Branta canadensis) von dem Pflanzenbestand. Die ökologische Stärke liegt in der effizienten Ausbreitungsstrategie: Jede einzelne Frucht ist mit 0,3887 mg ein Leichtgewicht, was die Fernausbreitung durch den Wind begünstigt. Die Blattfläche von 833,35 mm² ist optimal darauf ausgelegt, auch an trockenen Tagen effizient Photosynthese (Energiegewinnung aus Sonnenlicht) zu betreiben. Damit stabilisiert die Art den Boden an kargen Standorten und bietet eine verlässliche Ressource in einem ansonsten oft kargen Umfeld.
Der Kleine Löwenzahn wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Arten seiner Gattung enthält er einen Milchsaft, der bei empfindlichen Personen oder Kindern bei Hautkontakt oder Verzehr zu leichten Reizungen führen kann. Es empfiehlt sich, bei der Gartenarbeit Handschuhe zu tragen und darauf zu achten, dass Kleinkinder die Pflanzenteile nicht in den Mund nehmen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Mediterranean
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.124 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, der mindestens sechs Stunden direkte Sonne bietet (Ellenberg Licht 8).
Boden: Der Untergrund sollte kalkhaltig oder basisch sein (Ellenberg Reaktion 7).
Feuchtigkeit: Halte den Boden eher trocken (Ellenberg Feuchte 3). Diese Art verträgt Trockenheit sehr gut und benötigt keine Bewässerung.
Nährstoffe: Als Mittelzehrer benötigt die Pflanze keine Düngung; normaler bis magerer Gartenboden ist ideal.
Pflanzung: Setze die Pflanze im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden offen ist.
Wuchshöhe: Plane genau 0,12 m Höhe ein, ideal für den Rand von Wegen oder Steingärten.
Vermehrung: Die Pflanze nutzt Wind- oder Fernausbreitung durch ihre sehr leichten Samen (0,3887 mg).
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht notwendig, lasse die Samenstände für die natürliche Vermehrung stehen.
Gute Partnerin: Der Arznei-Thymian (Thymus pulegioides) – beide lieben trockene, sonnige Standorte und fördern gemeinsam die Artenvielfalt.
Der Kleine Löwenzahn (Taraxacum erythrospermum agg.) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er ist eine indigene (einheimische) Art, die vor allem in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und auf kalkhaltigen Böden vorkommt. Mit einer Wuchshöhe von lediglich 0,12 m bleibt er deutlich kleiner als viele seiner Verwandten. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal für dich sind die tief eingeschnittenen Blätter und die rotbraunen Früchte, die ihn von anderen Löwenzahn-Arten unterscheiden. Er ist perfekt an mäßig warme Temperaturen angepasst.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →