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Taraxacum flavescens
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Auch bekannt als: Taraxacum flavescens
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Gelblichen Löwenzahn einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Seine Blüten leuchten in einem auffallend helleren, fast pastellfarbenen Gelb im Vergleich zum gewöhnlichen Löwenzahn. Für den Naturgarten ist dieser Spezialist ein echter Gewinn, da er gezielt bedrohte Tagfalter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) unterstützt. Da die Art auf der Roten Liste geführt wird, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen aktiven Beitrag zum Artenschutz. Wenn du trockene, sonnige Ecken in deinem Garten hast, ist diese Pflanze genau die richtige Wahl für dich.
Seltener Lichtblick: Die hellgelbe Nektaroase für bedrohte Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine lebensnotwendige Tankstelle für spezialisierte Scheckenfalter. Besonders der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Graubündner Scheckenfalter (Melitaea varia) suchen die Blüten zur Nektaraufnahme auf. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) profitieren von diesem Angebot. Neben den Faltern nutzen auch der Berber-Scheckenfalter (Melitaea aetherie) und der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) die Pflanze. Im Winter bieten die verbliebenen Samenstände eine wichtige Futterquelle für Vögel wie den Stieglitz (Carduelis carduelis).
Der Gelbliche Löwenzahn ist nicht als kindersicher eingestuft. Wie viele Korbblütler enthält er in allen Pflanzenteilen einen weißen Milchsaft, der bei Kontakt mit der Haut zu Reizungen führen kann. Achte darauf, dass Kinder die Pflanze nicht in den Mund nehmen, und trage bei Gartenarbeiten mit direktem Pflanzenkontakt vorsichtshalber Handschuhe.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Gelbliche Löwenzahn (Taraxacum flavescens) zählt zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Mitteleuropa als Archäophyt (eine Pflanze, die bereits vor 1492 eingeführt wurde) heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), wo er auf kalkhaltigen Böden gedeiht. Morphologisch besticht er durch die typische Pfahlwurzel und die grundständige Blattrosette, wobei die hellgelbe Blütenfarbe das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zu verwandten Arten darstellt. In Deutschland gilt die Art aufgrund des Rückgangs offener Magerstandorte als gefährdet.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.