Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum fulgidum
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Typisch fuer Taraxacum fulgidum sind seine leuchtend goldgelben Korbblueten (Bluetestand aus vielen Einzelblueten), die im Mai intensive Farbakzente setzen. Als seltener Vertreter seiner Gattung bereichert er deinen Garten oekologisch, da er nach aktuellen Bestaeubungsdaten eine wichtige Nahrungsquelle fuer spezialisierte Falter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) darstellt. Die Pflanze zeigt dir, dass auch vermeintlicher Loewenzahn hohen naturschutzfachlichen Wert haben kann. Wenn du sonnige, eher trockene Ecken im Garten hast, ist dieser Korbbluetler eine spannende Ergaenzung fuer deine Artenvielfalt. Hol dir dieses besondere Wildkraut bewusst in den Garten, um seltene Gaeste zu bewirten.
Seltener Sonnenanbeter: Die exklusive Mai-Tankstelle fuer Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten ist dieser Loewenzahn eine wertvolle Futterpflanze fuer eine Reihe spezialisierter Schmetterlinge. Besonders der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Algerische Scheckenfalter (Melitaea aetherie) nutzen die Blueten im Mai intensiv. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) profitieren vom Nektarangebot. Da die Art nur im Mai blueht, schliesst sie eine wichtige Luecke im Fruehjahr. Spaeter im Jahr dienen die Samenstaende heimischen Voegeln wie dem Stieglitz als nahrhafte Energiequelle.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Der in allen Pflanzenteilen enthaltene weiße Milchsaft kann bei Hautkontakt zu Reizungen fuehren und sollte nicht verzehrt werden. Bei Kontakt mit den Augen oder Verschlucken kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Mai – Mai
Bioregion
Mediterranean
Pflanzzeit Fruehling: Maerz bis Mai ideal, solange der Boden feucht genug ist.
Pflanzzeit Herbst: September bis November, um die Winterfeuchtigkeit fuer das Anwurzeln zu nutzen.
Standort: Waehle einen vollsonnigen, warmen Platz, der die urspruengliche Herkunft aus Spanien widerspiegelt.
Boden: Achte auf eine gute Drainage (Wasserabfluss), um Staunaesse zu vermeiden.
Pflanzabstand: Setze die Pflanzen mit etwa 20 bis 25 Zentimetern Abstand zueinander.
Pflege: Lass die Bluetenstaende nach dem Mai stehen, damit die Samen ausreifen koennen.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich natuerlich durch Windflieger (Samen mit Schirmchen).
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) — sie teilt den sonnigen Standort und bietet im Hochsommer Nahrung, wenn der Loewenzahn bereits verblueht ist.
Dieser Loewenzahn gehoert zur Familie der Korbbluetler (Asteraceae) und zur Ordnung der Asternartigen (Asterales). Er ist als Indigen (einheimisch) oder Archaeophyt (vor 1492 eingewanderte Pflanze) eingestuft und stammt urspruenglich aus Spanien. Die Art geht eine AM-Mykorrhiza ein, eine Symbiose (Lebensgemeinschaft) zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln zur verbesserten Naehrstoffaufnahme. In der Roten Liste wird er in der Kategorie D (Datenlage unzureichend) gefuehrt, was ihn zu einer botanischen Besonderheit macht. Charakteristisch ist seine robuste Pfahlwurzel, die tief in den Boden reicht.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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