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Taraxacum geminatum
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Arten
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Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt Taraxacum geminatum durch seine strahlend gelben Blütenkörbe auf, die sich deutlich vom Grün der Wiese abheben. Als seltener Korbblütler ist er eine wertvolle Bereicherung für deinen Naturgarten, da er gezielt gefährdete Insekten unterstützt. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren insbesondere Scheckenfalter wie der Ätherische Scheckenfalter (Melitaea aetherie) von seinem Nektarangebot. In Deutschland steht die Art auf der Roten Liste, weshalb du mit ihrer Ansiedlung einen aktiven Beitrag zum Artenschutz leistest. Wenn du eine besondere Wildpflanze suchst, die nicht jeder im Garten hat, ist dieser Löwenzahn genau die richtige Wahl für dich.
Seltene gelbe Pracht: Ein rettender Ankerplatz für bedrohte Scheckenfalter.
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Diese Löwenzahnart ist eine fundamentale Nahrungsquelle für eine Vielzahl spezialisierter Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten fliegen Arten wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) die Blüten gezielt an. Auch für den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), den Ätherischen Scheckenfalter (Melitaea aetherie) sowie Melitaea ornata und Melitaea varia ist die Pflanze von Bedeutung. Da sie bereits ab April blüht, schließt sie eine wichtige Nahrungslücke im Vorfrühling. Die Samenreife bietet zudem im Frühsommer energiereiche Kost für kleine Singvögel.
Bitte beachte, dass die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft wird. Der im Stängel enthaltene weiße Milchsaft kann bei Hautkontakt zu Reizungen führen und bei Verzehr Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Bei versehentlichem Verzehr oder starken Hautreaktionen kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
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Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Bioregion
Mediterranean
Taraxacum geminatum gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). Ursprünglich in Spanien beheimatet, wird die Art in Mitteleuropa als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder indigen (einheimisch) eingestuft. Sie besiedelt natürlicherweise offene Wiesenstandorte und geht eine Symbiose mit AM-Mykorrhiza (arbuskuläre Mykorrhizapilze zur Nährstoffaufnahme) ein. Typisch für diese Art sind die grundständigen Blattrosetten und der hohle Stängel, der bei Verletzung weißen Milchsaft absondert.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.