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Taraxacum intumescens
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Auch bekannt als: Taraxacum intumescens
5
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt der Aufgeblasene Löwenzahn (Taraxacum intumescens) durch seine intensiv gelben Korbblüten auf, die wie kleine Sonnen im Garten leuchten. Diese Art ist für den Naturgarten besonders wertvoll, da sie nach aktuellen Bestäubungsdaten eine überlebenswichtige Nahrungsquelle für spezialisierte Schmetterlinge darstellt. Vor allem der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Berg-Scheckenfalter (Melitaea varia) steuern die Blüten gezielt an. Wenn du diesen Löwenzahn in deinem Garten wachsen lässt, unterstützt du aktiv die Artenvielfalt direkt vor deiner Haustür. Er ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie einfache Wildpflanzen den Garten bereichern können.
Frühjahrs-Tankstelle für den seltenen Flockenblumen-Scheckenfalter.
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Der Aufgeblasene Löwenzahn bietet wertvollen Nektar für eine Vielzahl bedrohter Tagfalter. Zu den Nutznießern gehören der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Nordafrikanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii). Auch seltenere Arten wie der Östliche Scheckenfalter (Melitaea aetherie) und Melitaea ornata sind auf solche Quellen angewiesen. Die im Spätsommer reifenden Samen sind zudem eine wichtige Energiequelle für samenfressende Vögel. Da die Pflanze tief wurzelt, trägt sie zur Bodenlockerung bei und fördert durch die Mykorrhiza-Verbindung ein gesundes Bodenleben, was dem gesamten Gartenökosystem zugutekommt.
Der Aufgeblasene Löwenzahn ist nicht als kindersicher eingestuft. Der Kontakt mit dem Milchsaft kann bei empfindlichen Personen zu Hautreizungen führen. Bei versehentlichem Verzehr oder Unwohlsein wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Mai
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Aufgeblasene Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen (Asterales). Er wird als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 durch menschlichen Einfluss eingeführt wurde) oder indigen eingestuft und stammt ursprünglich aus Regionen wie Spanien. Sein natürlicher Lebensraum sind oft warme, sonnige Standorte. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre typische Pfahlwurzel und die grundständige Blattrosette aus. In der Roten Liste Deutschlands wird er in der Kategorie D (Datenlage unzureichend) geführt, was auf seine Seltenheit hinweist.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.