Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum lanceolatisquameum
Auch bekannt als: Taraxacum lanceolatisquameum
6
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
An den schmalen, lanzettförmigen Hüllschuppen (kleine Blättchen direkt unter dem gelben Blütenkorb) lässt sich der Lanzettschuppige Löwenzahn sofort erkennen. Als heimischer Korbblütler ist er eine wertvolle Bereicherung für deinen Naturgarten, da er spezialisierten Insekten wie dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) eine wichtige Lebensgrundlage bietet. Die Pflanze gilt als Archäophyt (eine Art, die vor dem Jahr 1492 bei uns heimisch wurde) und passt perfekt in magere Wiesenabschnitte. Wenn du ihn im Garten hast, förderst du aktiv die Artenvielfalt auf kargen Standorten. Schau doch mal genau hin, welche Schmetterlinge sich an seinen Blüten laben.
Edler Wild-Löwenzahn: Eine wichtige Nektartankstelle für seltene Scheckenfalter.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
network_loading_state
Dieser Löwenzahn ist eine wichtige Futterquelle für Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren Arten wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) von seinem Nektar. Auch der Schmuck-Scheckenfalter (Melitaea ornata) und der Ätherische Scheckenfalter (Melitaea aetherie) fliegen die Blüten gezielt an. Da die Pflanze eine Symbiose mit arbuskulären Mykorrhiza-Pilzen (AM) eingeht, trägt sie zur Stabilität des Bodenökosystems bei. In den Wintermonaten sind die Samenstände eine wertvolle Energiequelle für heimische Vögel, die in den trockenen Resten nach Nahrung suchen.
Bitte beachte, dass der Lanzettschuppige Löwenzahn als nicht kindersicher eingestuft wird. Der im Stängel enthaltene Milchsaft kann bei Hautkontakt zu Reizungen führen und bei Verzehr Unwohlsein verursachen. Im Falle eines Unfalls kontaktieren Sie bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz im Garten, da die Art sehr lichtbedürftig ist.
Der Boden sollte mager, durchlässig und eher trocken sein; vermeide schwere, gedüngte Erden.
Pflanzzeit im Frühling ist von März bis Mai, im Herbst von September bis November, solange kein Bodenfrost herrscht.
Halte beim Pflanzen einen Abstand von etwa 20 Zentimetern ein.
Eine zusätzliche Düngung ist nicht erforderlich, da die Pflanze an nährstoffarme Verhältnisse angepasst ist.
Lasse verblühte Köpfe stehen, wenn du eine Selbstaussaat über die Flugsamen wünschst.
Die Pflanze ist robust und benötigt keinen Rückschnitt vor dem Winter.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie teilt die Vorliebe für trockene Standorte und bietet eine ergänzende Blütezeit für Scheckenfalter.
Der Lanzettschuppige Löwenzahn (Taraxacum lanceolatisquameum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asternartigen. In unserer Region besiedelt er bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und offene, lichtreiche Standorte. Morphologisch (gestaltlich) unterscheidet er sich durch seine namensgebenden, spitzen Hüllschuppen am Blütenstand von den gewöhnlichen Wiesen-Löwenzähnen. Die Pflanze ist ein Tiefwurzler und geht im Boden eine Verbindung mit Mykorrhiza-Pilzen (AM - arbuskuläre Mykorrhiza) ein, was den Nährstoffaustausch verbessert.
3 Videos zu Lanzettschuppiger Löwenzahn
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →