Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum leptoscelum
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Du erkennst Taraxacum leptoscelum an seinen für Löwenzähne typischen, tief gezackten Blättern und den strahlend gelben Zungenblüten, die in einem runden Körbchen sitzen. Da diese Art ursprünglich aus Spanien stammt, ist sie eine spannende Bereicherung für sonnige, trockene Gartenbereiche und zeigt sich äußerst widerstandsfähig gegenüber Hitze. Sie dient als wertvolle Nektarquelle für spezialisierte Schmetterlinge wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Feurigen Scheckenfalter (Melitaea ornata). Wenn du in deinem Garten trockene Magerstellen ökologisch aufwerten möchtest, ist dieser Löwenzahn eine exzellente Wahl. Probiere es doch mal an einer sonnigen Böschung aus.
Sonniges Spanien im Beet: Die wichtigste Tankstelle für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieser Löwenzahn eine wichtige Nahrungsquelle für verschiedene Scheckenfalter-Arten. Besonders der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der prächtige Euphydryas desfontainii profitieren von dem reichhaltigen Nektarangebot. Auch Wanderfalter wie der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) besuchen die Blüten auf ihrer Suche nach Energie. Durch die AM-Mykorrhiza (eine Form der Pilz-Symbiose im Wurzelraum) trägt die Pflanze zur Stabilität des Bodenökosystems bei. Im Spätsommer und Herbst dienen die ölreichen Samen zudem als wertvolle Nahrung für verschiedene kleine Singvogelarten, die die Samenstände geschickt absuchen.
Bitte beachte, dass dieser Löwenzahn als nicht kindersicher eingestuft wird. Der weiße Milchsaft in den Stängeln kann bei Kontakt mit der Haut Reizungen auslösen und sollte keinesfalls verzehrt werden. Falls Kinder oder Haustiere Teile der Pflanze verschluckt haben, kontaktiere bitte sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Mediterranean
Wähle einen vollsonnigen Standort mit mindestens sechs Stunden direktem Sonnenlicht für eine optimale Blütenentwicklung.
Der Boden sollte durchlässig und eher sandig-kiesig sein; Staunässe führt schnell zur Fäulnis der Pfahlwurzel.
Pflanze im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden noch nicht gefroren ist.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 20 Zentimetern ein, damit die Blattrosette ausreichend Platz findet.
Da die Pflanze mit Bodenpilzen zusammenarbeitet, ist eine zusätzliche Düngung in der Regel nicht notwendig.
Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, es sei denn, die Selbstaussaat soll durch Entfernen der Pusteblumen begrenzt werden.
Gute Partnerin: Der Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) – er hat ähnliche Ansprüche an Trockenheit und Sonne und bildet mit seinen violetten Blüten einen herrlichen Kontrast zum Gelb des Löwenzahns.
Dieser Löwenzahn gehört zur großen Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asterales. Ursprünglich in Spanien beheimatet, wird er bei uns als Archäophyt (eine vor 1492 eingeführte Pflanzenart) oder indigen betrachtet und besiedelt bevorzugt xerotherme Standorte (trockene, warme Standorte). Eine Besonderheit ist die Symbiose mit der AM-Mykorrhiza (einem nützlichen Bodenpilz), die der Pflanze hilft, auch in kargen Böden Nährstoffe und Wasser aufzunehmen. Morphologisch ist er durch seine kräftige Pfahlwurzel und die grundständige Blattrosette an das Überleben in lückiger Vegetation angepasst.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →