Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum obliquum agg.
An seinen breitblättrigen, tief eingeschnittenen Blättern und der typischen Wuchshöhe von 39 Zentimetern lässt sich der Schiefe Löwenzahn (Taraxacum obliquum agg.) sofort erkennen. Diese heimische Art ist ein echter Spezialist, der in deinem Garten eine wichtige Nische als indigene (bodenständige) Pflanze besetzt. Durch den Erhalt solcher Arten, die sogar in der Roten Liste geführt werden, leistest du einen echten Beitrag zum regionalen Artenschutz. Er geht im Boden wertvolle Lebensgemeinschaften mit nützlichen Pilzen ein und stabilisiert so das ökologische Gefüge. Du machst also alles richtig, wenn du diesem besonderen Wildkraut einen festen Platz in deiner Gartenkultur gibst. So förderst du die natürliche Vielfalt direkt vor deiner Haustür.
Ein 39 Zentimeter hoher Überlebenskünstler für deinen heimischen Naturgarten.
Der Schiefe Löwenzahn geht eine bedeutende Symbiose mit Bodenpilzen ein, die als Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) bezeichnet wird. Diese Partnerschaft hilft der Pflanze, Nährstoffe effizienter aufzunehmen und stärkt gleichzeitig die Bodenbiologie in deinem Garten. Als heimische (indigene) Art ist er perfekt an das hiesige Klima angepasst und bietet eine verlässliche Struktur in bodennahen Vegetationsschichten. Mit seiner Wuchshöhe von 0,39 m dient er als bodennaher Lebensraum für verschiedene Kleinstlebewesen. Da die Art in der Roten Liste (Kategorie D) aufgeführt ist, unterstützt jede Pflanze im Garten die Erhaltung der regionalen genetischen Vielfalt. Er fungiert als natürlicher Baustein in einem funktionierenden Ökosystem, auch wenn spezifische Bestäuberinteraktionen für dieses Aggregat noch nicht vollständig dokumentiert sind.
Der Schiefe Löwenzahn ist als nicht kindersicher eingestuft. Bitte beachte dies bei der Standortwahl, falls kleine Kinder im Garten spielen. Im Falle eines unbeabsichtigten Verzehrs oder bei Fragen zur Verträglichkeit erreichst du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Bioregion
Mediterranean
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.387 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze den Schiefen Löwenzahn idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz, der seiner Rolle als heimische Wildpflanze entspricht.
Der Boden sollte eher mager und gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.
Achte bei der Pflanzung auf eine Bodenvorbereitung, die ohne zusätzlichen Dünger auskommt.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 20 bis 25 cm ein, damit sich die Blattrosetten ausbreiten können.
Da die Pflanze nicht verholzt, ist kein formgebender Rückschnitt erforderlich.
Lass die Samenstände im Garten reifen, um eine natürliche Selbstaussaat zu ermöglichen.
Gute Partnerin: Echtes Labkraut (Galium verum) – es ist ebenfalls indigen, liebt ähnliche Bodenverhältnisse und ergänzt den Schiefen Löwenzahn ökologisch hervorragend.
Der Schiefe Löwenzahn (Taraxacum obliquum agg.) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er ist in unserer Region indigen (heimisch), wobei seine Bestände in der Roten Liste unter der Kategorie D (Datenlage unzureichend, aber beobachtungsbedürftig) geführt werden. Als krautige Pflanze verholzt er nicht und erreicht eine präzise Wuchshöhe von 0,39 m. Er zeichnet sich durch seine breitblättrige Laubstruktur aus, die typischerweise in einer grundständigen Rosette angeordnet ist. Sein natürliches Vorkommen erstreckt sich über trockene, oft kalkhaltige Standorte, was ihn zu einem robusten Bewohner magerer Gartenbereiche macht.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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