Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum pittochromatum
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Auffällig sind die für Löwenzahn typischen, tief geschlitzten Blattrosetten und die strahlend gelben Korbblüten von Taraxacum pittochromatum. Für deinen Naturgarten ist diese Art ein echter Gewinn, da sie eine spezialisierte Nektarquelle für seltene Schmetterlinge darstellt. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren davon insbesondere Arten wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia). Wenn du sonnige, eher trockene Ecken in deinem Garten hast, bietest du mit dieser Pflanze wertvollen Lebensraum. Du wirst schnell merken, wie viel Leben diese robuste Wildpflanze anzieht.
Scheckenfalter-Magnet: Diese robuste Wildpflanze bringt Leben in sonnige Ecken.
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Diese Löwenzahnart ist ein wichtiger Baustein im ökologischen Gefüge, da sie gezielt von verschiedenen Scheckenfaltern angeflogen wird. Dazu zählen der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) und der Östliche Scheckenfalter (Melitaea aetherie). Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) nutzt das Nektarangebot regelmäßig. Durch die tiefe Pfahlwurzel wird der Boden gelockert, während die Mykorrhiza (Pilzsymbiose) die Bodenbiologie fördert. Im Winter dienen die Samenstände als Nahrung für Vögel, falls du sie nach der Blüte stehen lässt.
Diese Pflanze ist nicht als kindersicher eingestuft, da der weiße Milchsaft in den Stängeln bei Hautkontakt Reizungen verursachen kann. Achte darauf, dass Kinder die Pflanzenteile nicht in den Mund nehmen. Eine Verwechslung mit stark giftigen Pflanzen ist aufgrund der charakteristischen Korbblütenform für geübte Gärtner eher unwahrscheinlich.
Licht
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Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, ideal sind mindestens sechs Stunden direktes Licht.
Der Boden sollte durchlässig und eher nährstoffarm sein; Staunässe verträgt die Pflanze nicht.
Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden offen ist.
Halte beim Pflanzen einen Abstand von etwa 25 Zentimetern ein, damit sich die Rosetten gut entwickeln.
Gießen ist nur in extremen Trockenphasen nötig, da die Pfahlwurzel tiefere Wasserschichten erreicht.
Wenn du eine Selbstaussaat verhindern willst, schneide die verblühten Köpfe vor der Samenreife ab.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie hat ähnliche Ansprüche an Licht und Boden und ergänzt das Buffet für Scheckenfalter hervorragend.
Taraxacum pittochromatum gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine aus Spanien stammende Art, die bei uns als Archäophyt (Pflanzen, die vor 1492 eingeführt wurden) gilt. Sie besiedelt bevorzugt offene, sonnige Standorte und kommt gut mit kargen Böden zurecht. Eine botanische Besonderheit ist ihre Fähigkeit zur AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit Bodenpilzen zur besseren Nährstoffaufnahme). Trotz ihrer Herkunft ist sie in Mitteleuropa voll etabliert und gilt laut Roter Liste als nicht gefährdet.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →