Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum pseudobalticum
Auch bekannt als: Taraxacum pseudobalticum
Du erkennst den Pseudo-Baltischen Löwenzahn (Taraxacum pseudobalticum) an seinen leuchtend gelben Korbblüten (viele Einzelblüten in einem Kopf) und den tief gezahnten Blättern, die in einer Rosette am Boden liegen. Da er zu den selteneren Vertretern seiner Gattung gehört, förderst du mit seiner Ansiedlung gezielt die regionale botanische Vielfalt. Er bietet eine wichtige Grundlage für das ökologische Gleichgewicht in deinem Garten. Wenn du dieses Wildkraut bei dir wachsen lässt, zeigst du echtes Bewusstsein für den Erhalt seltener heimischer Arten. Du wirst staunen, wie viel Leben eine so vermeintlich einfache Pflanze in dein grünes Reich bringt.
Österreichs seltene Wildblume: Ein echter Naturschatz für deinen Garten.
Als in Österreich heimische Wildpflanze leistet der Pseudo-Baltische Löwenzahn (Taraxacum pseudobalticum) einen wichtigen Beitrag zur regionalen Biodiversität. Da er zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehört, stellt er eine grundlegende Nahrungsquelle für verschiedene Bestäuber dar. Seine frühe Blütezeit im Jahr hilft dabei, Versorgungslücken im zeitigen Frühjahr zu schließen. Die Samenstände können zudem in der späteren Saison als Futterquelle für Vögel dienen. Da spezifische Bestäubungsdaten für diese seltene Art oft fehlen, ist ihr Schutz als Teil der genetischen Vielfalt umso wichtiger. Mit ihrer Ansiedlung bewahrst du ein Stück österreichisches Naturerbe direkt vor deiner Haustür.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Apr – Mai
Der Pseudo-Baltische Löwenzahn (Taraxacum pseudobalticum) ist eine unkomplizierte Wahl für Naturgärten in Österreich.
Deine ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Er bevorzugt Standorte, die eine gleichmäßige Feuchtigkeit aufweisen und nicht vollkommen austrocknen.
Da er eine tiefe Pfahlwurzel (senkrechte Speicherwurzel) besitzt, solltest du ihn nach dem Einpflanzen nicht mehr versetzen.
Eine zusätzliche Düngung ist in der Regel nicht notwendig, da die Pflanze an die natürlichen Nährstoffgehalte angepasst ist.
Die Vermehrung geschieht ganz von selbst über die flugfähigen Schirmchen-Samen.
Falls du die Ausbreitung begrenzen möchtest, kannst du die verblühten Köpfe einfach vor der Samenreife entfernen.
Ein Rückschnitt der Blätter ist nicht erforderlich, da die Rosette am Boden überwintert.
Gute Begleitpflanze: Die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) passt hervorragend dazu.
Beide Arten kommen gemeinsam in österreichischen Wiesengesellschaften vor und ergänzen sich optisch sowie ökologisch.
Der Pseudo-Baltische Löwenzahn (Taraxacum pseudobalticum) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er ist in der Region Österreich heimisch und besiedelt dort spezifische, meist feuchtere Standorte. Als ausdauernde, krautige Pflanze bildet er eine markante Pfahlwurzel (eine senkrecht in den Boden wachsende Hauptwurzel) aus. Er zählt zur Sumpf-Löwenzahn-Gruppe, was ihn ökologisch von dem gewöhnlichen Garten-Löwenzahn unterscheidet. Die Bestimmung der Art erfordert botanische Erfahrung, da die Merkmale innerhalb der Gattung stark variieren.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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