Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum [ranglos] Erythrosperma
Auffällig sind die rötlich-braunen Samen, durch die sich der Sand-Löwenzahn (Taraxacum Erythrosperma) eindeutig von seinen häufigeren Verwandten abhebt. Er ist ein Spezialist für trockene, magere Standorte, der in der freien Natur leider immer seltener wird. Da er als indigen (einheimisch) gilt und auf der Roten Liste Deutschlands (D) steht, leistest du mit seiner Ansiedlung einen echten Beitrag zum Schutz unserer gebietsfremd Flora. Er besetzt Nischen, in denen andere Pflanzen aufgeben, und bereichert so die Vielfalt in deinem Garten. Wenn du ihm ein sonniges, karges Plätzchen gönnst, machst du bei dieser Art alles richtig.
Rote-Liste-Schatz für Sonnenanbeter: Der seltene Löwenzahn mit den roten Samen.
Als indigene (einheimische) Pflanze ist der Sand-Löwenzahn ein wichtiger Baustein für die regionale Biodiversität. Da die Art auf der Roten Liste Deutschlands (D) geführt wird, ist sie im Garten eine wertvolle Pflanze für den Erhalt seltener Wildpflanzen. Durch seine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (Wurzelpilze) trägt er zur Vitalität des Bodenlebens bei, besonders an schwierigen, trockenen Standorten. Er bietet in der frühen Jahreshälfte ein verlässliches Nahrungsangebot und seine Samen dienen im Winter als Futterquelle für verschiedene Vogelarten. So hilft er dabei, ökologische Lücken in naturnahen Gärten zu schließen.
Der Sand-Löwenzahn wird als nicht kindersicher eingestuft. Er enthält einen weißen Milchsaft, der bei Kontakt mit empfindlicher Haut Reizungen hervorrufen kann. Bei Verzehr größerer Mengen können Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Falls Kinder im Garten sind, solltest du sie darauf hinweisen oder im Notfall den Giftnotruf unter 0228 19 240 kontaktieren.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Mediterranean
Wähle einen vollsonnigen Platz, an dem der Boden gut abtrocknen kann.
Der Untergrund sollte sandig oder kiesig sein (magerer Boden).
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Halte einen Pflanzabstand von etwa 15 Zentimetern ein.
Verzichte komplett auf Dünger, da die Art an nährstoffarme Verhältnisse angepasst ist.
Lasse die Samenstände für die Selbstaussaat stehen, damit er im Garten wandern kann.
Der Pflegeaufwand ist minimal, da er kaum Wasser benötigt.
Gute Partnerin: Schaf-Schwingel (Festuca ovina) – er hat die gleichen Standortansprüche und bildet einen schönen, grasigen Kontrast zum Löwenzahn.
Der Sand-Löwenzahn (Taraxacum Erythrosperma) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er ist in Europa, unter anderem in Deutschland und Spanien, heimisch und bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sandige Böden. Im Gegensatz zum gewöhnlichen Löwenzahn ist er meist zierlicher gebaut und besitzt oft sehr schmale, tief eingeschnittene Blätter. Eine fachliche Besonderheit ist seine Bindung an die AM-Mykorrhiza (eine Symbiose mit arbuskulären Mykorrhizapilzen), die ihm hilft, an extrem trockenen Standorten Nährstoffe aufzunehmen.
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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