Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum remanentilobum
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Auffällig sind die tief gelappten Blätter und die strahlend gelben Blütenköpfe, mit denen Taraxacum remanentilobum direkt ins Auge fällt. Dieser besondere Löwenzahn ist weit mehr als nur ein Beikraut; er ist eine wertvolle Nektarquelle für spezialisierte Falter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Bergwiesen-Scheckenfalter (Melitaea varia). Da die Art ursprünglich aus wärmeren Regionen wie Spanien stammt, bringt sie eine robuste Widerstandskraft gegenüber Trockenheit in deinen Garten. Mit dieser Pflanze förderst du gezielt die Artenvielfalt und bietest bedrohten Schmetterlingen einen Lebensraum. Probier es doch mal an einer sonnigen Stelle aus, du wirst staunen, wer dort alles zu Gast ist.
Seltener Gast aus dem Süden: Eine wertvolle Tankstelle für Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine lebenswichtige Ressource für eine Vielzahl von Edelfaltern. Besonders der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Bergwiesen-Scheckenfalter (Melitaea varia) suchen die Blüten zur Nektaraufnahme auf. Auch der Spanische Maivogel (Euphydryas desfontainii) sowie der Aetherie-Scheckenfalter (Melitaea aetherie) profitieren von dem Angebot. Sogar der seltene Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) wird an den Blüten beobachtet. Im Winter dienen die Samen als wertvolle Nahrung für heimische Singvögel. Durch die Symbiose mit Bodenpilzen stärkt die Pflanze zudem die biologische Aktivität des Gartenbodens.
Bitte beachte, dass Taraxacum remanentilobum als nicht kindersicher eingestuft wird. Der in allen Pflanzenteilen enthaltene Milchsaft kann bei Hautkontakt Reizungen hervorrufen und bei Verzehr zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle für diesen Löwenzahn einen vollsonnigen Platz, damit er seine Blütenköpfe optimal entfalten kann.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher mager (nährstoffarm) sein, da die Art an trockene Standorte angepasst ist.
Pflanzzeit Frühling: Setze die Jungpflanzen im April oder Mai, um das Anwachsen vor der Sommerhitze zu sichern.
Pflanzzeit Herbst: September bis November sind ideal, solange der Boden noch offen (frostfrei) ist.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 20 cm ein, um den Rosetten ausreichend Platz zur Ausbreitung zu lassen.
Da die Pflanze eine Pfahlwurzel bildet, ist ein lockerer Untergrund ohne Verdichtungen wichtig.
Verzichte auf Düngung, um die natürliche Konkurrenzkraft gegenüber Gräsern zu erhalten.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) ist eine ideale Begleiterin, da sie ähnliche Standorte bevorzugt und die Flugzeit der Scheckenfalter ergänzt.
Taraxacum remanentilobum gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und wird taxonomisch in der Gattung Löwenzahn geführt. Als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) ist sie in Mitteleuropa etabliert, hat ihr Hauptverbreitungsgebiet jedoch in Spanien. In Deutschland wird sie aufgrund ihrer Seltenheit in der Roten Liste geführt. Morphologisch zeichnet sie sich durch eine grundständige Blattrosette und hohle Stängel aus, die einen weißen Milchsaft führen. Die Pflanze lebt in Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM, Bodenpilze, die den Nährstoffaustausch verbessern).
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →