Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum rhaeticum
Auch bekannt als: Taraxacum rhaeticum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An den leuchtend gelben Korbblüten und den tief eingeschnittenen Blättern in Bodennähe lässt sich der Rhätische Löwenzahn (*Taraxacum rhaeticum*) sofort erkennen. Er ist weit mehr als nur ein gewöhnliches Wildkraut, da er als spezialisierte Nektarquelle für seltene Schmetterlinge dient. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (*Melitaea phoebe*) oder der Spanische Scheckenfalter (*Euphydryas desfontainii*) profitieren von seinem Angebot. In deinem Garten fördert er die Artenvielfalt, besonders wenn du sonnige, eher nährstoffarme Plätze hast. Du machst hier alles richtig, wenn du diesem Gebirgsspezialisten eine Nische in deiner Magerwiese gönnst.
Spezialist der Alpen: Wertvolle Tankstelle für seltene Scheckenfalter.
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Der Rhätische Löwenzahn ist eine wertvolle Futterpflanze für verschiedene Schmetterlingsarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten fliegen ihn besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (*Melitaea phoebe*) und der Spanische Scheckenfalter (*Euphydryas desfontainii*) gezielt an. Auch spezialisierte Arten wie *Melitaea aetherie* oder *Melitaea varia* nutzen seine Blüten als Energiequelle. Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Pilzsymbiose im Wurzelraum, trägt die Pflanze aktiv zur Gesundheit und Vernetzung des Bodenökosystems bei. Die Samen dienen im Spätsommer verschiedenen Vögeln als Nahrung.
Der Rhätische Löwenzahn wird als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Löwenzahn-Arten enthält er in den Stängeln einen weißen Milchsaft, der bei empfindlicher Haut Kontaktallergien auslösen kann oder bei Verzehr größerer Mengen zu Magen-Darm-Beschwerden führt. Er sollte daher außerhalb der direkten Reichweite kleiner Kinder gepflanzt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
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Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Mediterranean
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort, idealerweise auf kalkreichem, eher magerem Boden.
Pflanzzeit: Im Frühling (März bis Mai) oder Herbst (September bis November) bei offenem Boden setzen.
Bodenvorbereitung: Bei schweren Böden mit Sand abmagern (nährstoffarm machen), um eine gute Drainage (Wasserabfluss) zu gewährleisten.
Pflanzabstand: Halte etwa 20 bis 25 Zentimeter Platz zur nächsten Pflanze ein.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht nötig; lass die Samenstände für die natürliche Ausbreitung stehen.
Vermehrung: Erfolgt meist unkompliziert über die Selbstaussaat der Flugsamen.
Düngung: Verzichte auf Stickstoffdünger, da die Art an nährstoffarme Verhältnisse angepasst ist.
Gute Partnerin: Die Tauben-Skabiose (*Scabiosa columbaria*) – sie bevorzugt ähnliche trockene Standorte und ergänzt die Blütezeit ökologisch wertvoll.
Der Rhätische Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine indigene (einheimische) Art in Österreich und Spanien. Sein natürlicher Lebensraum umfasst alpine Regionen und Kalkstandorte, wo er oft in Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM - Arbuskuläre Mykorrhiza, eine Pilzverbindung an den Wurzeln) lebt. Morphologisch zeichnet er sich durch die typischen Milchsaft führenden Stängel und die charakteristischen Flugsamen aus. Er gilt laut Roter Liste derzeit als nicht gefährdet (*), was ihn zu einem stabilen Element für naturnahe Gärten macht.
3 Videos zu Rhätischer Löwenzahn
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →