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Taraxacum spurium
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Wer Taraxacum spurium einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren leuchtend gelben Korbblüten und den tief gezackten Blättern wirkt sie wie ein edler Verwandter des bekannten Löwenzahns. Da diese Art auf der Roten Liste als vom Aussterben bedroht (Status 1) geführt wird, ist sie ein echtes Juwel für deinen Garten. Sie dient als lebenswichtige Nahrungsquelle für hochgradig spezialisierte Falter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia). Mit der Ansiedlung dieser Rarität leistest du einen direkten Beitrag zum Artenschutz vor der eigenen Haustür. Gib dieser seltenen Schönheit eine Chance, sich in deinem Naturgarten zu behaupten.
Rettungsanker für Scheckenfalter: Hol dir diese bedrohte Rarität in den Garten.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine Schlüsselpflanze für bedrohte Insekten. Besonders Scheckenfalter wie der Nordafrikanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) und der Große Scheckenfalter (Melitaea aetherie) nutzen sie als verlässliche Nektarquelle. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Feurige Scheckenfalter (Melitaea ornata) zählen zu den regelmäßigen Besuchern. Da die Bestände in der freien Natur kritisch zurückgegangen sind, fungiert jede Gartenpflanze als wichtiges Trittstein-Biotop (kleine Insellebensräume zur Vernetzung). Im Spätsommer bieten die Samenstände zudem eine natürliche Futterreserve für kleine Samenfresser unter den Singvögeln.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft, da der enthaltene Milchsaft Bitterstoffe führt, die bei empfindlicher Haut Reizungen auslösen oder bei Verzehr zu Unwohlsein führen können. Da sie zudem als vom Aussterben bedroht gilt, sollte sie ohnehin eher als wertvolles Beobachtungsobjekt statt als Spielpflanze betrachtet werden.
Licht
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Mediterranean
Taraxacum spurium gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine ausdauernde krautige Pflanze. In unserer Region gilt sie als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) und ist vor allem in Österreich sowie im Mittelmeerraum heimisch. Sie bevorzugt offene, karge Standorte und lebt in einer Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM-Pilze), also nützlichen Bodenpilzen, die die Nährstoffaufnahme verbessern. Typisch ist die grundständige Blattrosette, aus der die hohlen Blütenstängel mit den markanten gelben Scheinblüten austreiben.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.