Bild folgtKI-generierte IllustrationTaraxacum urbicola
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Wer Taraxacum urbicola einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren leuchtend gelben Korbblüten und der charakteristischen Blattrosette ist sie eine Bereicherung für sonnige Gartenbereiche. Als seltener Gast aus dem Mittelmeerraum ist sie eine wertvolle Ergänzung für die Artenvielfalt, da sie spezialisierte Insekten anzieht. Besonders Schmetterlinge wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Distelfalter-Verwandte Vanessa virginiensis profitieren von ihrem Nektarangebot. In deinem Naturgarten trägst du mit dieser Art aktiv zum Erhalt seltener Bestäuber-Beziehungen bei. Du wirst schnell merken, wie viel Leben diese Pflanze in deine Beete bringt.
Sonnengelber Magnet für seltene Scheckenfalter und mediterranes Flair.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Art eine essenzielle Nahrungsquelle für spezialisierte Schmetterlinge. Besonders die Scheckenfalter-Arten wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) und der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata) nutzen den Nektar intensiv. Auch der Berg-Scheckenfalter (Melitaea varia) und der Aetherie-Scheckenfalter (Melitaea aetherie) zählen zu den regelmäßigen Besuchern. In den Wintermonaten dienen die Samenköpfe zudem als wichtige Energiequelle für kleine Singvögel wie den Distelfink. Die Pflanze lebt in Symbiose mit AM-Mykorrhiza (einer Form der Wurzelpilz-Gemeinschaft), was die Nährstoffaufnahme und Bodenstabilität verbessert.
Diese Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Der enthaltene Milchsaft kann bei empfindlichen Personen Hautreizungen auslösen oder bei Verzehr zu Unwohlsein führen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Mediterranean
Wähle einen vollsonnigen Platz mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung am Tag.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein; Staunässe unbedingt vermeiden.
Pflanzzeit im Frühling ist von März bis Mai, im Herbst von September bis November, sofern der Boden frostfrei ist.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 25 Zentimetern ein, damit sich die Rosetten gut entwickeln können.
Gießen ist nur bei extremer Trockenheit notwendig, da die Pfahlwurzel tiefere Wasservorräte erschließt.
Eine Selbstaussaat ist erwünscht; möchtest du dies begrenzen, entferne die Verblühten vor der Samenreife.
Eine Düngung ist meist nicht erforderlich und fördert eher unerwünschtes Gräserwachstum.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie teilt die Vorliebe für sonnige Standorte und ergänzt das Nahrungsangebot für Scheckenfalter ideal.
Taraxacum urbicola gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asterales (Korbblütlerartige). Ursprünglich ist diese Art in Spanien beheimatet (indigen), wird aber aufgrund ihrer Robustheit auch in unseren Breiten geschätzt. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst offene, sonnige Standorte mit durchlässigen Böden. Morphologisch zeichnet sie sich durch eine bodenständige Blattrosette und markante, hohle Blütenstiele aus, die jeweils ein einzelnes Blütenkörbchen tragen. Als Archäophyt (eine Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder indigen in Südeuropa ist sie perfekt an trockene Sommer angepasst.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →