Bild folgtKI-generierte IllustrationAvena sterilis
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Auffällig sind die herabhängenden, lockeren Rispen, die den Tauben Hafer (Avena sterilis) im Wind sanft wiegen lassen. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.57 m fügt er sich harmonisch in sonnige Gartenbereiche ein, ohne andere Pflanzen zu bedrängen. Er ist ein wertvoller Bestandteil für naturnahe Gärten, da er wichtige Lebensgrundlagen für spezialisierte Falter bietet. Unter anderem profitiert der Rostfarbene Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) von seiner Anwesenheit. Du schaffst mit diesem Gras einen echten Mehrwert für die heimische Artenvielfalt und bietest Raupen einen sicheren Lebensraum. Schau doch mal, ob du in einer sonnigen Ecke noch Platz für diesen eleganten Wildhafer findest.
Elegantes Wildgras: Ein 0.57 m hoher Magnet für seltene Dickkopffalter.
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Dieses Gras ist eine wichtige Futterquelle für verschiedene Schmetterlingsarten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten nutzen Falter wie der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) und der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) diese Pflanze. Auch der Rostfarbene Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) findet hier Nahrung und Lebensraum. Die relativ schweren Samen (etwa 19.35 mg) fallen oft in der Nähe der Mutterpflanze zu Boden und dienen dort Vögeln als energiereiche Nahrung. Durch die Verbindung mit Wurzelpilzen, der sogenannten AM-Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln), trägt der Hafer zur Gesundheit des Gartenbodens bei. Du förderst damit ein stabiles ökologisches Netzwerk direkt vor deiner Haustür.
Der Taube Hafer wird als nicht kindersicher eingestuft. Grund dafür sind die langen Grannen (borstenartige Fortsätze an den Samenkörnern), die sich leicht in Kleidung oder Haut verhaken und zu mechanischen Reizungen führen können. Auch für Haustiere mit langem Fell können die Samen lästig werden, da sie sich tief im Fell festsetzen. Die Pflanze selbst ist jedoch ungiftig.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
—
Blütezeit
Jun – Aug
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.574 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 8), der mindestens sechs bis acht Stunden direkte Sonne am Tag bietet.
Boden: Das Gras bevorzugt trockene Untergründe (Feuchtezahl 3) und verträgt Hitze sehr gut.
Bodenbeschaffenheit: Ideal ist ein kalkhaltiger oder basischer Boden (Reaktionszahl 7).
Nährstoffe: Als Mittelzehrer benötigt die Pflanze einen Boden mit mittlerem Nährstoffgehalt; übermäßiges Düngen ist nicht erforderlich.
Pflanzzeit: Setze den Tauben Hafer im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Wuchshöhe: Plane bei der Gestaltung fest mit einer Höhe von 0.57 m.
Pflege: Lass die Halme über den Winter stehen, da sie Struktur im Garten bieten und Tieren Schutz gewähren.
Pflanzpartner: Eine gute Nachbarin ist die Berg-Aster (Aster amellus) – sie teilt die Vorliebe für kalkreiche, sonnige Standorte und ergänzt das Gras optisch hervorragend.
Der Taube Hafer gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz als heimische Art verbreitet. Sein typischer Lebensraum sind kalkhaltige Trockenrasen und sonnige Magerwiesen (nährstoffarme Grünlandstandorte). Als einjähriges, nicht verholztes Gras erreicht er eine präzise Höhe von 0.57 m. Auffällig sind seine breitblättrigen Laubblätter mit einer Fläche von etwa 1204.13 mm², die deutlich kräftiger wirken als bei vielen anderen Wildgräsern. Die Ausbreitung erfolgt über schwere Diasporen (Samenkörner), die oft durch Tiere oder über kurze Distanzen transportiert werden.
2 Videos zu Tauber Hafer
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →